Gourmeet me

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Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Kürbiscremesuppe mit Rosmarin

FoodPosted by Admin Mon, October 03, 2016 09:52:35

Butternuss, Hokkaido oder Winterluxury - Die Auswahl an Kürbissen auf Märkten oder in heimischen Geschäften ist derzeit vielfältig. Dabei beschränkt sich die Zubereitung des Gemüses nicht nur auf Suppen, auch Gerichte wie etwa Kuchen oder Beilagengemüse schmecken hervorragend. Mein Favorit unter all diesen kulinarischen Herbsthighlights bleibt aber doch die Cremesuppe, verfeinert mit einem Schuss Orangensaft und Sahne, abgerundet mit dem leichten Aroma von Rosmarin. Da kann ich nur noch eines hinzufügen: Ein Herbstgenuss!


Zutaten für etwa 1 Liter Suppe

1/2 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1/2 Kürbis (z.B. Butternuss, etwa 250g geschält und entkernt)

10g Butter

500ml Suppe (oder Wasser)

50ml Weißwein

100ml Orangensaft

1 Zweig Rosmarin

50ml Sahne

etwas geriebene Muskatnuss, Salz und Pfeffer

Zuerst den Kürbis waschen, schälen und entkernen. Danach die Zwiebel, den Kürbis und den Knoblauch klein schneiden und in einem Topf mit der Butter anbraten.

Sobald das Gemüse Farbe angenommen hat (= gut angebraten ist), mit dem Weißwein ablöschen. Nun die Suppe und den Orangensaft in den Topf geben und den Kürbis darin mit dem Rosmarinzweig weich garen.

Wenn sich dieser mit einer Gabel gut zerdrücken lässt, den Rosmarin wieder herausgeben und den Kürbis mit einem Pürierstab fein mixen. Zum Schluss die Suppe mit den Gewürzen und der Sahne fertig stellen.
Tipps: Falls Suppe übrig bleibt, kann man diese sehr gut einfrieren und ein anderes Mal wieder auftauen.
Wer mehr Schaum auf der Suppe möchte, einfach einen Teil der Suppe nochmals extra mit mehr Sahne mischen, mit einem Pürierstab aufschäumen und auf die Suppe geben!





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Ausgezogene Nudel

FoodPosted by Admin Fri, September 23, 2016 12:24:18

Morgen ist Almabtrieb. Und das bedeutet, dass es dort wieder unzählige Tiroler Schmankerl gibt. So wie auch das heutige Rezept der "Ausgezogenen Nudeln" (oder auch Kiachl), mein Favorit bei all dem fantastischen Essen. Wer es also, so wie ich auch, nicht mehr bis morgen erwarten kann oder keine Zeit für den traditionellen Almabtrieb hat, kann sich ja selbst am Rezept versuchen. Es zahlt sich mit Sicherheit aus.

Für 12 Nudeln braucht ihr:

300ml Milch

2EL Kristallzucker

50g Butter

500g Weizenmehl

1 Würfel frischen Germ (42g)

1 TL Salz

etwas Rum

Öl zum Frittieren

Zuerst das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben. Nun die Milch zusammen mit dem Butter etwas erwärmen und darin den Zucker und den Germ auflösen. Danach die Milchmischung und den Rum zum Mehl geben und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Der Germteig muss nun ca. eine halbe Stunde zugedeckt bei Raumtemperatur ruhen.

In der Zwischenzeit das Sauerkraut zubereiten:

500g Sauerkraut

1 Zwiebel

15g Mehl

10g Butter

3 Wacholderbeeren

1 Lorbeerblatt

200ml Suppe

Salz und Pfeffer

Zuerst das Kraut abtropfen lassen. Danach die Zwiebel klein schneiden und in der Butter etwas anbraten. Nun das Mehl dazugeben, etwas mitrösten und dann ebenso das Sauerkraut in den Topf geben. Jetzt alles mit der Suppe aufgießen und die Gewürze hinzugeben. Das Kraut muss nun ca. 30 Minuten kochen - falls die Flüssigkeit zu schnell verdunsten sollte, mit Wasser wieder auffüllen. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer würzen.

Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, wiederum durchkneten und zu einer Rolle formen. Nun diese in 12 gleich große Teile schneiden und dann wiederum jedes Teigstück zu einer Kugel schleifen. Nun die Kugel von der Mitte heraus auseinander ziehen - Die Nudeln sollten außen einen dickeren Rand haben. Jetzt muss der Teig nochmals mindestens 30 Minuten ruhen.

Das Öl erhitzen (wenn man ein Holzstäbchen ins Öl gibt und dieses Blasen wirft, ist das Öl heiß genug). Darin nun die Nudeln goldbraun backen und dann auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Tipp: Traditionell werden die ausgezogenen Nudeln bei uns mit Sauerkraut oder Preiselbeermarmelade serviert. Dazu gibt es dann immer ein Glas frische Milch.

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Gefüllte Zucchiniblüten

FoodPosted by Admin Wed, September 21, 2016 08:00:25

Zucchiniblüten sind eine wunderschöne Delikatesse mit leicht nussigem Geschmack. Und mit einer Fülle aus geraspelter Zucchini und Bröseltopfen sind sie bei mir immer angesagt - besonders jetzt, wenn die Temperaturen kälter werden und die vorherige Zucchiniernte schon recht üppig ausgefallen ist. Keine Sorge, die Blüten gibt es nicht nur bei mir im Garten, auch in diversen Fachgeschäften, Märkten oder im Großhandel findet man die begehrte Blüte. Dabei gibt es jedoch eine Regel: Die Blüten der weiblichen Pflanze sind groß und perfekt zum Füllen geeignet, die der männlichen Zucchini eher kleiner und somit mehr etwas zum Frittieren. Egal wie zubereitet, sie schmecken allemal hervorragend!


Für 15 Stück braucht man:

15 Zucchiniblüten

125g Bröseltopfen

300g Zucchini

1 Ei

15g geriebenen Parmesan

etwas Schnittlauch

etwas frischen Rosmarin

Salz, Pfeffer und Olivenöl

1 Knoblauchzehe

Zuerst die Zucchiniblüten vorbereiten. Dazu diese vorsichtig waschen und den Stempel im Inneren der Blume entfernen. Als nächstes die Zucchini waschen, gegebenenfalls unschöne Stellen wegschneiden und dann ganz fein raspeln. Danach das Gemüse etwas salzen und sobald das Wasser daraus ausgetreten ist, Zucchini gut ausdrücken und die überschüssige Flüssigkeit entfernen.

Nun die Fülle zubereiten. Dazu den Topfen mit der geraspelten Zucchini, dem Ei, dem geriebenen Parmesan, etwas geschnittenem Schnittlauch und einer zerdrückten Knoblauchzehe mischen. Zum Schluss Topfen-Zucchinimasse noch etwas salzen und pfeffern.

Backofen auf 180°C vorheizen. Anschließend die Fülle in einen Dressiersack (am besten mit großer Lochtülle) füllen und damit die Zucchiniblüten vorsichtig befüllen. Nun die Blüten bei der Öffnung eindrehen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Zucchiniblüten darauf wiederum etwas salzen und mit frischen Rosmarinzweigen und Olivenöl abrunden.

Nun die Blüten im vorgeheizten Backrohr etwa 20 Minuten backen - jedoch immer darauf achten, dass die Blüten nicht schon zu braun sind (dann müssen sie raus).Tipp: Mit frischem Sauerrahm-Schnittlauch-Dip und Parmesan als Vorspeise servieren.



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Spiral-Gemüsetarte

FoodPosted by Admin Thu, September 15, 2016 09:14:43


Sie macht nicht nur optisch viel her, auch geschmacklich ist sie einer meiner Lieblinge: Diese Spiral-Gemüsetarte ist der Hingucker bei jedem gemeinsamen Essen oder auf jeder Party. Die Idee zu diesem Rezept stammt übrigens vom Foodblog "Bake to the roots" - Hier findet ihr auch ein Video zu der Tarte, indem euch Marc zeigt, wie man die Gemüsestreifen am leichtesten aufrollt. Den Link dazu füge ich euch im Lauftext ein. Übrigens: Mein Rezept weicht von seinem ein wenig ab: Ich habe wieder meinen Topfenteig verwendet und habe beim Käse zu einem Drittel den "Kaiser Max" von der Tirol Milch genommen. Aber trotzdem unbedingt baketotheroots.de besuchen, dort findet ihr süße und pikante Köstlichkeiten aller Art und natürlich das Original zu der vegetarischen Tarte.

Zum Schluss noch viel Spaß beim Aufwickeln und Backen von meiner Seite!

Das Rezept reicht für eine Tarte:

Topfenteig:

100g Mehl

100g Topfen

100g weiche Butter

1 Ei

Salz

wenig Zitronenschale

Butter und Topfen schaumig schlagen, anschließend das Salz, die Zitronenschale und das Ei einrühren. Zum Schluss das Mehl (am besten gesiebt) kurz unterrühren. Nun den Topfenteig in Frischhaltefolie einpacken und ca. 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung braucht ihr:

100 geriebenen Mozzarella

100g geriebenen Parmesan

100g Kaiser Max (Käse von der Tirol Milch - anderer würziger Käse geht auch)

200 Sauerrahm oder Schmand

etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Schnittlauch

eventuell etwas Paprika- oder Chilipulver

Zuerst den Käse reiben (falls dieser noch nicht gerieben ist). Das geht übrigens am besten mit einer Küchenmaschine - mit der Hand und einem Reibeisen ist die ganze Sache recht mühselig. Danach Sauerrahm bzw. Schmand mit den Gewürzen und den in Ringe geschnittenen Schnittlauch vermengen und zum Schluss den Käse unterrühren. Im Kühlschrank kalt stellen.

Und hier kommt noch das Gemüse:

1 Aubergine

2-3 kleine Zucchini (grün und gelb)

3 Karotten (wenn ihr wollt, könnt ihr gelbe Rüben auch noch verwenden)

Nun könnt ihr auch schon das Gemüse schneiden. Dazu die Karotten schälen. Die Aubergine und die Zucchini gründlich waschen und falls sie zu groß sind, gleich halbieren. Danach mit ein Sparschäler Streifen vom Gemüse schälen - Dabei müsst ihr darauf achten, dass alle Gemüsestreifen zirka die gleiche Größe haben, damit die Tarte später schön gleichmäßig aussieht. Ich habe die Streifen dann noch blanchiert (in kochendes gesalzenes Wasser geben - kurz kochen - dann schnell wieder abkühlen), damit sich diese leichter einwickeln lassen und die Farbe schöner erhalten bleibt. Ist aber nicht unbedingt notwendig.

Inzwischen könnt ihr dann auch schon den Topfenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (größer als die Form) und diesen dann in die Tarteform geben. Danach mit einer Gabel kleine Löcher in den Boden stechen und wiederum 15 Minuten kühlen. Nun den Backofen auf 200°C vorheizen und Tarte mit Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchten ausfüllen. Dann 15 Minuten blind backen.

Kurze Zwischeninfo: Warum das blind Backen? Durch den hohen Butteranteil im Teig würden die Wände der Tarte im heißen Ofen sofort "hinunter schmelzen". Daher füllt man die Hülsenfrüchte in die Form - Dabei aber unbedingt Backpapier zwischen Teig und beispielsweise Bohnen legen, sonst backen sich diese in den Mürbteig hinein.

Nun geht's mit der Tarte weiter. Während der Teig im Kühlschrank bzw. im Ofen ist könnt ihr schon damit beginnen, die Gemüsestreifen aufzurollen. Einfacher geht es wenn ihr die "Schnecke" auf ein eigenes Teller oder eine Platte gebt und nicht gleich auf die Füllung. Ich habe übrigens mit einer Karotte begonnen, ihr könnt natürlich auch Zucchini oder Aubergine das Debut geben lassen. Und jetzt heißt's schön wickeln - Immerhin besteht eine Spiraltarte aus ganz schön vielen Streifen. Wobei das dann relativ schnell geht, wenn mal erst einmal den Dreh raus hat ;). Dabei die Tarte im Ofen nicht vergessen! Das Video von Marc findet ihr übrigens unter: http://baketotheroots.de/gemusetarte-aka-vegetable-spiral-tart/!

Sobald also nun der Teig blind gebacken ist, die Füllung gleichmäßig in der Form verteilen und Gemüsestreifen-Schnecke daraufsetzen. Eventuell Hohlräume nochmals mit den übrig gebliebenen Streifen auskleiden und danach das Gemüse mit ein wenig Olivenöl bepinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach die Tarte nochmals bei 180°C 45 Minuten backen. Wenn das Gemüse zu dunkel werden sollte, einfach mit Alufolie abdecken. Mit einem Sauerrahmdip und/oder Salat servieren!

Tipp: Natürlich könnt ihr auch andere Gemüsesorten verwenden. Mein Motto lautet da immer: "Was der Garten hergibt, kommt in meine Tarte!". Dabei jedoch darauf achten, dass sich das Gemüse dann auch gut in Streifen schneiden bzw. aufwickeln lässt!





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Tomaten-Focaccia

FoodPosted by Admin Fri, September 02, 2016 13:35:07

Das Beste für mich an einem Urlaub in Italien ist immer das Essen. Wunderbar frische Zutaten, Unmengen an Gewürzen und das "Amore" beim Kochen - Fantastisch! Genau in dieses Bild passt die Focaccia, ein luftiges Fladenbrot, das selbst die Römer unter einem anderen Namen schon kannten. Natürlich kann sie auch als Vorläufer der Pizza (sieht ja fast genau gleich aus) gesehen werden. Jedoch wird die Focaccia meist als Zwischenmahlzeit, manchmal auch zum Frühstück, aber keinesfalls nur als Beilage eines Gerichtes gegessen. Sie hat also aus gutem Grund ihre feste Daseins-Berechtigung in der italienischen Küche und hat durch viel Geschmack die Jahrhunderte an kulinarischer Geschichte überstanden. Gut so. Hier kommt das Rezept:

Für einen Brotfladen braucht ihr:

150ml warme Milch

2 EL Olivenöl

5g frischen Germ

5g Salz

250g Mehl

Für den Belag:

5 Zweige frischer Rosmarin

8 Kirschtomaten

Fleur de Sel (Französisches Salz)

etwas Olivenöl

Zuerst frischen Germ in lauwarmer Milch auflösen. Danach Olivenöl, Salz und einen abgezupften Rosmarinzweig dazugeben und gut unterrühren. Nun das Mehl entweder mit einer Küchenmaschine oder eben mit den Händen einarbeiten. Danach Teig ca. eine Stunde bei Raumtemperatur zugedeckt ruhen lassen. Derweilen restliche Rosmarinzweige abzupfen und Kirschen halbieren.

Sobald der Teig sichtlich aufgegangen ist, Backpapier auf ein Backblech legen und Focaccia-Teig darauf ausrollen (ca. 1cm dick - sollte nicht zu dünn sein). Nun wiederum eine halbe Stunde lang zugedeckt ruhen lassen.

Nun den Backofen auf 200°C (Heißluft) vorheizen. Den Teig jetzt mit Olivenöl einstreichen, mit den Tomatenhälften belegen und mit Salz würzen. Wenn der Ofen heiß ist, ca. 20 Minuten backen. Auf einem Holzbrett servieren.

Tipp: Natürlich könnt ihr eure Focaccia auch noch mit Oliven, Mozzarella und weiteren Dingen belegen. Mir ist sie mit richtig reifen und süßen Tomaten aus Mamas Garten und gutem nativen Olivenöl aber doch noch immer am liebsten.







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