Gourmeet me

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Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Organic Food Art

LifestylePosted by Admin Sun, September 18, 2016 11:00:37

Lebensmittel, dargestellt in einer raffiniert natürlichen Form. Gekonnt abgelichtet von Peter Bölinger, welcher Kunst mit Lebensmittel verbindet.

The Onion Graveyard. Ein beeindruckender Name für eine noch weitaus beeindruckendere Fotografie. Auf dem Bild sind Zwiebeln zu sehen, die vom Fotografen gekonnt in Szene gesetzt wurden. Ein Spiel aus Licht und Dunkelheit, welche der das Gemüse umgebende Rauch noch spannender macht. Wer auf solch eine Idee kommt? Peter Bölinger hat sich mit seiner Seite Organic Food Art einen Namen gemacht. Und das nicht nur durch die außergewöhnlichen Fotomotive sondern auch durch die gekonnte Technik, Lebensmittel perfekt abzulichten. Da wundert es nicht, dass wir uns mit dieser Art von Food-Fotografie auseinandersetzen und uns mit Peter über sein Talent unterhielten. Dabei erfahren wir nicht nur wie der engagierte Hobby-Fotograf überhaupt auf diese Idee gekommen ist, sondern auch wie sein Geheimrezept für diese genialen Bilder lautet.

The Gallow. Eine Feige, die an einem Strick hängt - künstlerisch perfekt inszeniert und doch reduziert auf das Wesentliche, auf die Frucht an sich. Begonnen hat die Karriere des jungen Kochs als Food-Fotograf letztes Jahr. Bei einem veganen Projekt mit seinem Kumpel Stefano Vicinoadio fungierte er nur als Koch, beobachtet die Arbeit des Profi-Fotografen aber genau. Von zahllosen Ideen angetrieben probiert Peter die ersten Food-Fotos bei sich zu Hause und bringt sich das Fotografieren nach dem Prinzip "learning by doing" selbst bei. Sein Geheimrezept dabei: Viel gute Musik, Dunkelheit und Rotwein.


King Fennel. Salz, Fenchel, Rauch - In Kombination mit der Nikon d5500 und dem Fotoprogramm Adobe Lightroom entstehen diese wunderbaren Fotos. Der Rauch und die Dunkelheit erledigen den Rest. Überwiegend Gemüse, teils frisches Obst, Getreide oder Gewürze finden auf Peters Fotos Platz - Es scheint als gäbe es kein Fotomotiv, welches der Fotograf nicht perfekt arrangieren könnte. Dabei legt der Koch, diesen Beruf übt Peter übrigens schon seit 16 Jahren aus, sehr viel Wert auf die Natürlichkeit der Fotos, das Thema Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle in seinem Leben. So versucht er mit seiner Familie saisonal zu leben. In der Pilzsaison gäbe es bei ihm zu Hause immer frische Steinpilze auf dem Teller, erzählt mir der ambitionierte Hobby-Fotograf.


Red Explosion - Rote Beete in Szene gesetzt, enthusiastisch fotografiert. Derzeit verkaufe Peter seine Bilder noch nicht, meint der Koch, jedoch sei das sein großes Ziel in der Zukunft. Wobei man ebenso erwähnen muss, dass Peter auch Landschaften fotografiert. Das aber mehr zum Spaß, seine Leidenschaft und ein besonderes Hobby habe er in der Food-Fotografie gefunden. Und damit ist er für uns ein einzigartiger Künstler, der die Fotografie lebt und sie mit seinen außerordentlichen Kreationen nicht nur positiv verändert, sondert auch prägt. Die außergewöhnlichen Bilder zeigt Peter auf seiner Webseite organic-food-art.de beziehungsweise teils auf seinem Instagram- oder Facebook-Account. Alle drei sind auf jeden Fall einen längeren Besuch wert.


Wir möchten uns ganz herzlich bei Peter Bölinger bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten. Ebenso stammen alle hier gezeigten Fotos von Organic Food Art, dafür auch ein großes Dankeschön an dich, dass wir diese zeigen dürfen.
Zuletzt wünschen wir dir Peter, weiterhin viel Spaß und kreative Einfälle für deine Organic Food Art und viel Erfolg bei deinen zukünftigen Projekten!







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Premium Blog

LifestylePosted by Admin Mon, August 15, 2016 17:18:56

Wir sind ausgezeichnet! Und freuen uns riesig darüber, dass wir nach ca. zwei Monaten Bestand solch eine ehrwürdige Auszeichnung erhalten haben.

Was ein Premium Blog genau ist? Eine Wertschätzung für alle Blogs, die eine hohe Qualität anstreben und bestimmte Prinzipien erfüllen. Zu den Aufnahmekriterien zählen unteranderem ein exzellenter Content, Vertrauenswürdigkeit, Sicherheit und kein Spam. Ebenso muss der Blog visuell ansprechend sein.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die uns immer unterstützt haben und an uns geglaubt haben. Ebenso geht ein großes Dankeschön an Sandra und Matthias von "Mein Leben Jetzt!", da es ohne sie solch eine großartige Chance für verschiedene Blogs nicht geben würde!





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From Nose to Tail

LifestylePosted by Admin Mon, July 25, 2016 07:02:50

Oder: Wieso ein Tier nicht nur aus Filet besteht.

Ceci n'est pas une vache - Das ist keine Kuh. Ja, was dann? Sehen wir in einer Kuh nur mehr ein Lebensmittel, welches ohne jeglichen Gedanken an seine Herkunft zu verschwenden auf unsere heimischen Teller kommt? Unser Essen kommt nicht einfach irgendwoher, alles hat seinen Ursprung. Und genau aus dem Respekt vor dem Lebensmittel (und somit auch vor der Kuh), soll dieses soweit wie möglich gänzlich verwertet werden und nicht größtenteils auf dem Müll landen. Der Foodtrend From Nose to Tail beschäftigt sich genau mit dieser Problematik. Das Tier gänzlich verwerten - Ohne Wenn und Aber. Vor zwei Wochen habe ich mit meiner Recherche zu diesem Thema begonnen. Hier sind meine Erfahrungen und Erkenntnisse.

Zuerst zum Begriff From Nose to Tail: Ins Deutsche übersetzt bedeutet das, ein Tier von der Nase bis zum Schwanz verwerten, also quasi nichts davon wegzuschmeißen. Mittlerweile gibt es jedoch schon viele verschiedene Begriffe für die gleiche Philosophie. So setzt Spitzenkoch Stefan Glantschnig, junge 26 Jahre alt und Küchenchef des Waldhofs in Scheffau (Tirol), auf den Grundsatz vom Riecher bis zum Steiß und versucht tagtäglich das ganze Tier zu verkochen und nicht nur die "schönen" Teile in wundervolle Gerichte zu verwandeln. Wieso er nicht dem Mainstream hinterherläuft und einfach Steaks und Schnitzel verkauft? Vor allem aus Respekt vor dem Tier. Daher kauft Stefan gleich das ganze Tier - Mit Fleisch, Innereien und Knochen. Und zaubert ganz hervorragende Speisen daraus. Unfassbar das Innereien so gut schmecken? Diese Gerichte müsse man einfach probieren, meint der Küchenchef. Meist ist das alles nur eine Kopfsache. Aber wenn man genau überlegt, kommt man zu dem Schluss, das Fleisch und Innereien beide von einem Tier stammen - Und daher sollte man auch beide Teile verwenden und sich schmecken lassen.


Nur das Filet verwenden? Langweilig!

60 Prozent eines Rindes nach der Schlachtung kommen in den Müll. Erschreckende Zahl oder? Diese sollten wir unbedingt ändern. Ein Tier besteht nun mal nicht nur aus dem Lungenbraten und genau das ist gut so. Doch wozu kann man nun all diese verschiedenen Teilstücke verkochen? In meinem Beitrag möchte ich bei den Innereien vom Rind bleiben, da man daraus wunderbare Gerichte zaubern kann. Vorher muss aber noch gesagt werden, dass Leber, Milz und Co. meist eine längere Vorbereitungs- und Kochzeit haben als herkömmliches Fleisch. So wie es Stefan sagen würde: „Innereien brauchen Zeit und ein gewisses Können vom Koch oder der Köchin." Wo er Recht hat, hat er Recht. Doch durch ein wenig Recherche oder ein tolles einfaches Rezept (am Ende des Beitrages steht eines für euch bereit) schaffe jeder/jede das. Man muss sich also nur daran trauen und einmal zu kochen beginnen.


Teile des Rindes, die außerhalb des Mainstreams liegen:

Der Klassiker: Die Leber kennen wahrscheinlich die meisten von euch in Knödelform oder Kurzgebraten. Auch wenn diese Innerei eigentlich nur ein Nebenprodukt des Schlachtvorganges ist (man züchtet Rinder ja nicht nur wegen der Leber - Gänse dafür schon, daher halte ich von Gänsestopfleber Abstand), findet sie meist eine recht große Akzeptanz in unserer Bevölkerung und blickt auf eine sehr lange Nahrungsgeschichte zurück. Kaum zu glauben, dass Leber einmal ein Arme-Leute-Essen war. Übrigens ist Leber (neben Lunge, Herz und Milz vom Lamm) im Beuschel, welches Stefan kocht, enthalten. Wer einmal in Scheffau ist, sollte dieses im Waldhof unbedingt probieren!
Das Außergewöhnliche: Kutteln werden aus dem Vormagen (Pansen) von Rindern gewonnen. Nicht nur Saure Kutteln (oder in Österreich Flecksuppe) begeistern Kutteln-Fans, auch in Weißwein schmecken diese toll.

Das Spezielle: Hoden. Ja auch die kann man essen. Da muss ich zugeben, dass das auch nicht ganz mein Fall ist. Aber probiert diese einfach in einem Restaurant (wahrscheinlich müsst ihr da eher lange suchen, bis ihr jemanden findet, der diese verarbeitet) oder kauft sie beim Metzger eures Vertrauens und sucht ein passendes Rezept (z.B. für gebratene Hoden).

Die Haute-Cuisine: Bries vom Kalb gilt als Delikatesse. Doch was ist das? Kalbsbries ist ein Organ, welches sich bei Spalthufern (also auch Rindern) auf die Immunabwehr spezialisiert hat. Besonders beliebt ist es in Feinschmeckerkreisen, die zarte Struktur und die meist besondere Aufmachung der Innerei verleihen diesem die notwendige Exklusivität.

Wer sich jetzt fragt, ob Innereien nicht furchtbar teuer sind, für den kommt jetzt die Antwort: Meist sind diese im Vergleich zu Fleisch sogar billiger oder gleich teuer. Knochen (für Suppe oder Jus) bekommt man zumeist sogar geschenkt. Natürlich findet ihr Leber, Nieren, ... nicht in den meisten Supermärkten, da müsst ihr dann schon einen Fleischer aufsuchen. Aber das Gute daran ist wiederum, dass man dann auch gleich fragen kann, wie dieses Tier gehalten wurde und woher dieses überhaupt kommt. Gegebenenfalls kann man dann auch dankend abwinken und ohne Innereien nach Hause gehen, wenn die Antwort nicht zufriedenstellend war.


Ein Trend, der kommen und für immer bleiben soll

Mit Trends ist das ja immer so eine Sache, diese kommen überraschend und gehen meist wieder schnell. Doch From Nose to Tail soll sich in den Köpfen der Menschen verankern und zum Umdenken anregen. Soll man wirklich keinen Gedanken an die Tiere, welche für uns geschlachtet werden, verschwenden? Wir sollen das nicht, wir müssen das tun! Alleine aus Respekt gegenüber der Tiere, die für uns eine Nahrungsgrundlage darstellen, sollte man auch überlegen, wie deren Haltung, Schlachtung und vor allem Verwendung aussieht. Natürlich habe ich Stefan am Schluss unseres Gesprächs die entscheidende Frage gestellt: Ob er nun meint, dass sich dieser Trend in Restaurants und Gasthäusern umsetzen lassen kann. Er überlegt kurz und antwortet mit Ja. Um des Tieres Willen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Stefan Glantschnig bedanken. Ohne dich wäre dieser Beitrag nicht möglich gewesen!

Das Rezept von Stefan für eine gebratene Leber vom Kalb findet ihr unter der Rubrik "Food".











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