Gourmeet me

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Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Nani - Kaffee & Konzept

LocationsPosted by Admin Sun, December 18, 2016 11:51:17

Simone Sammer hat sich mit ihrem Nani einen Traum erfüllt, und nebenbei ein Frühstückscafé mit Stil für Söll geschaffen. Das sehen wir uns natürlich gerne näher an und haben die sympathische Inhaberin des Cafés für euch getroffen.

Die Idee


Von der Weltenbummlerin zur Kaffeehausbesitzerin - Simone Sammer hat mit Nani - Kaffee & Konzept - in der Söller Dorfmitte einen gemütlichen Raum zum Verweilen geschaffen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Guy, der ursprünglich als Musiker nach Tirol gekommen ist, führt sie nun das Café seit zirka einem halben Jahr erfolgreich. Die Geschichte dahinter ist relativ einfach gestrickt: Das Haus, indem sich das Geschäft der ehemaligen Hopfgartnerin heute befindet, wurde frei - es war Zeit für eine neue Idee. So schlug Simones Mutter ihr vor, sie könne jetzt die Chance ergreifen und ihr eigenes Lokal eröffnen. Dabei entschied sich die Betreiberin des Nanis für ein Café, aber eines nach ihrem Stil und Geschmack. „Ich liebe den Frühstückskult in anderen Ländern. Genau diesen wollte ich auch nach Söll bringen”, erzählt Simone. Beim Namen für ihr Lokal entschied sich die bekennende Kaffeeliebhaberin für den Namen ihrer Großmutter. Oma Nani habe ihr immer all die Dinge vermittelt, die ihr wichtig seien: Wohlfühlen. Gelassenheit. Zeit füreinander nehmen.


Das Design


Besucht man nun das Nani, betritt man einen liebevoll eingerichteten Gästeraum. Goldene Lampen machen den Raum gemütlich, unterschiedliche Tische und Stühle lockern die Atmosphäre des Cafés auf. Besonders im Wintergarten mit Blick auf die Hohe Salve lässt es sich toll mit einem Cappuccino aushalten, ein Stück selbstgemachter Kuchen ist dazu schon fast ein Muss. Dabei hat Simone den Raum selbst geplant und nach ihrem Geschmack eingerichtet. „Natürlich haben mir einige fleißige Helfer bei der ganzen Arbeit geholfen”, meint die Inhaberin des Nanis, während sich das Café schön langsam füllt. Auf die Frage, wie man denn auf diesen, für Söll ungewöhnlichen, Stil für ein Café kommt, meint Simone strahlend: „Ich war viel auf Reisen, besonders Australien und Neuseeland haben es mir angetan. Daher stammt meine Inspiration und die Design-Idee für das Nani - Kaffee und Konzept.” So passt auch der Concept Store, quasi ein hauseigener Laden mit allerlei sehenswerten Kleinigkeiten zum mit nach Hause nehmen, perfekt ins Bild.


Der perfekte Kaffee zum Frühstück


Eine Kaffeehauskultur, die überzeugt: Weit weg vom Wiener Kult, strahlt auch das Nani etwas Besonderes aus. Gemütliche Atmosphäre trifft auf stilsichere Einrichtung und herzliche Gastfreundschaft. Auch bei den Getränken hat sie nichts dem Zufall überlassen. Hierfür haben Simone und Guy lange verschiedene Kaffeesorten und -maschinen getestet, bis sie ihren Favoriten gefunden hatten. „Was ein richtig guter Kaffee ist, merkt man erst, wenn man viele probiert hat”, erklärt Simone, welche für ihr Nani auch extra einen Barista-Kurs besucht hat. Aber nicht nur die Heißgetränke überzeugen im Söller Café, auch die Kuchenvitrine ist ein Highlight für sich. Selbstgemachte Kuchen und Törtchen zieren die Vitrine neben der Bar, jedes für sich einzeln mit liebevollen Details verziert. Dabei ist der jungen Café-Betreiberin wichtig, dass sie so gut wie möglich nachvollziehen kann, woher ihre Produkte für das Nani kommen. Daher bäckt Conny aus Söll das Feingebäck für das Söller Café, so sind die Kuchen stets frisch und kommen direkt aus dem Dorf. Dabei ist Simone ein nachhaltiger Umgang mit den Produkten sehr wichtig - Freilandhaltung, Regionalität und Saisonalität sind zwei große Anliegen der Nani-Wirtin. So wechselt auch die Speisekarte im Laufe der Jahreszeiten, damit dieses Vorhaben besonders gut umgesetzt werden kann. Neben Kuchen und einem hervorragendem Frühstück bietet das Café übrigens auch kleine Snacks an - und das bis 16 Uhr.

Zum Schluss möchte ich mich herzlich bei Simone für das nette Gespräch bei ihr im Nani - Kaffee & Konzept - bedanken! Und vielen Dank, dass wir diesen Beitrag über dich und dein Geschäft veröffentlichen dürfen.
Die Bildrechte legen bei Sternmanufaktur / Grafik & Fotografie.



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Genussgut Krispel

LocationsPosted by Admin Wed, October 12, 2016 10:44:35

Das Gut Krispel - Wein, Schwein und eine Menge kulinarischer Einzigartigkeiten

© Weingut Krispel

Wo Genussgüter in liebevoller Arbeit hergestellt werden und Respekt vor dem Produkt ein großes Anliegen ist, wirtschaftet die Familie Krispel im Südosten der Steiermark. Dabei liegt das imposante Gebäude des Genussguts mitten im steirischen Vulkanland und überzeugt durch die architektonisch perfekt in die Region passende Bauform. „Auch das Gebäude soll das Vulkanland widerspiegeln”, erklärt Corinna Müller, die uns heute durch das Gut führt. Dabei bietet die Lebensmittelmanufaktur einiges - Vater Toni fand sein Glück in der Erzeugung von Freiland-Wollschweinprodukten, Sohn Stefan kümmert sich um die Weinproduktion und produziert den erstklassigen B1. Und Hausherrin Daniela? Sie betreut die Urlauber am Winzerhof und die Küche. Und unterstützt natürlich Vater und Sohn bei ihren Ideen.


Die Wollschwein-Manufaktur

© Weingut Krispel

Wer hier nach herkömmlichen Mastschweinen sucht, wird am Wein- und Genussgut Krispel nicht fündig. Bei der Erlebniswirtschaft der steirischen Familie leben Wollschweine (= schwalbenbäuchige Mangalitzaschweine) in einem Freilandgehege und fressen Biofutter aus Trockenmais und - Gerste, wobei auf Antibiotika bei der Wollschweinerei völlig verzichtet wird. Dabei hat ein Wollschwein der Familie Krispel einiges mehr an Platz wie ein Bio-zertifiziertes Schwein und lebt ganze zehn Monate länger als ein österreichisches Mastschwein. Ebenso bringen die Wollschweine auch eine positive Wertschöpfung für die Region. So liefert Biobauer Augustin aus Hart bei Straden die Ferkel mit drei Monaten zum Genussgut, wo die Tiere dann weitere 12-13 Monate ihr Schweineleben genießen. Anschließend werden sie mit etwa 150 Kilogramm schonend in der Region geschlachtet und bei der Fleischerei Scharfy in Straden verarbeitet. „Kurze Wege stressen die Tiere nicht und erhöhen die Fleischqualität”, erklärt Corinna. Übrigens ging die Schweineliebe bei Toni sogar so weit, dass er sich Hausschwein Heinrich ins Haus holte.

© Weingut Krispel

Doch wie genau begann jetzt die Wollschwein-Manufaktur bei den Krispels? 1999 adoptierte Toni drei Wollschweine, da sich diese Rasse auf der Liste der bedrohten Haustierrassen befand. Nach seinem Motto "Essen was man retten will" nahm der Steirer immer mehr Tiere bei sich auf und begann mit der professionellen Zucht. Dabei war ihm jedoch immer wichtig, dass es den Tieren besonders gut geht und die Schweine so weit wie möglich gänzlich verwertet werden. So ist der Neusetzer, welcher aus dem ca. 15 Zentimeter dicken Rückenfett der Wollschweine besteht, heute ein Verkaufsschlager und begeistert dutzende durch seinen außergewöhnlichen Geschmack. Den steirischen Lardo, welcher im Basaltstein reift, gibt es im Übrigen in drei verschiedenen Variationen - in der Gourmetszene begeistert der N1 die Feinschmecker. Dieser reinweiße Speck, der einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält, wird in Salz und einer jährlich wechselnden Kräutermischung eingelegt. Und weil der Krispel so begeistert von seinen mit dem Lukullus-Preis und der Trophée Gourmet À la Carte ausgezeichneten Neusetzer-Spezialitäten ist, feiert das Genussgut jedes Jahr am 1. Mai ein Spe(c)ktakel. Ein Genussfest mit sauguten Köstlichkeiten!

B1 - Ein Wein, der die Region wiederspiegelt

© Weingut Krispel

Wein und Gestein - Zwei Komponenten, die ein wundervolles Endprodukt schaffen. Nach diesem Motto startete Kellermeister Stefan vor einigen Jahren ein neues Projekt, die Idee nach dem Wein aus dem Stein ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. 2015 war es dann so weit - die ersten Flaschen des B1 (B für Basalt und 1 für der Erste und Einzigartige) konnten abgefüllt werden und überzeugten die begeisterten Weinfans auf Anhieb. Da wundert es nicht, dass das flüssige Meisterstück in kurzer Zeit ausverkauft war. Den Nächsten gäbe es erst nächstes Jahr (2017), jedoch sollte man sich beeilen, da dieser erfahrungsgemäß nicht lang erhältlich ist, meint Corinna. Was diesen einzigartigen Wein nun so besonders macht? Hochwertige Trauben aus den Lagen Hochstrandl, Neusetzberg und Rosenberg werden sorgsam gelesen und liegen anschießend drei Wochen auf der Maische, um die Aromen aus der Schale zu ziehen. Danach werden sie ein Jahr in Tanks zur Gärung gelagert. Nun kommt das Besondere: Der Weinausbau findet im ausgehöhlten Basaltstein statt - zwischen dem Wein und dem Stein befindet sich nichts, der Deckel ist mit Wachs fest verschlossen und wird ein Jahr nicht geöffnet. Somit kann der Basaltstein dem B1 Gerbstoffe entziehen und gibt ihm ein mineralisches Aroma, welches dem Wein einen außergewöhnlichen Terroir- Charakter verleiht. Übrigens: Das Weingut verfügt über ein Patent für diese Ausbauart im Basaltstein, daher gibt es den Wein aus dem Basaltstein nur bei den Krispels zu verkosten!

Das GenussgutWenn Toni kocht, wird es richtig köstlich: Das Fleisch stammt von den hauseigenen Freiland-Wollschweinen, der Wein zum Menü von Sohn Stefan. Für ihn sei das Mangalitzaschwein das geilste und beste Schwein der Welt. Daher ist das viergängige Menü, welches Toni von Mittwoch bis Freitag im Sommer und Frühherbst für seine Gäste zaubert, auf dieses Tier ausgelegt. Vom Schweinegruß zum Tatar, über Dry-Aged-Wollschwein-Steak zur Schokotarte. Natürlich versteckt sich auch dahinter eine Besonderheit, Toni grillt seine Qualitäts-Steaks mit 800°C im Beefer direkt vor den Gästen. Eine Kochlehre hat der ambitionierte Gastwirt übrigens nie gemacht, die Leidenschaft sei sein Geheimrezept. So will Toni zeigen wie besonders dieses Schwein ist und wie vielfältig man die Wollschwein-Produkte einsetzen kann. Und das macht der Krispel mit Erfolg (ich habe noch nie so ein gutes Schweine-Steak gegessen)!

© Weingut Krispel


Ihr wollt das Genussgut nun selbst besuchen? Kein Problem! Das Gut Krispel bietet geführte Touren an, die Schweine kann man sogar kostenlos besuchen. Der Buschenschank bietet neben den Klassikern auch die Spezialitäten vom Wollschwein sowie Schmankerl aus der Region. Auch die Weine von Stefan sind vertreten. Unter www.krispel.at findet ihr weitere Informationen.

Zum Schluss möchten wir uns bei Corinna Müller für die interessante und kompetente Führung durch das Genussgut bedanken. Auch ein herzliches Dankeschön an die Familie Krispel, dass wir diesen Beitrag über Schwein und Wein veröffentlichen dürfen!



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Flo Straif und Markus Feyersinger

LocationsPosted by Admin Wed, August 31, 2016 11:27:46

Flo Straif und Markus Feyersinger - Zwei Köche, die mit den Aromen spielen

© Markus Feyersinger und Flo Straif

Wenn man Waldspaziergang hört, denkt man nicht gerade an ein Gericht. Doch genau diesen Namen haben Markus Feyersinger und Flo Straif ihrem Kunstwerk gegeben. Eine Symbiose aus Moosbeeren, Brennnessel und Steinpilzen lassen das Gourmet-Herz aufblühen - Und das Ganze in verschiedenen Konsistenzen und Strukturen. Wie die bemerkenswerten Köche auf diese Idee gekommen sind? Im Gespräch mit Markus Feyersinger verrät mir einer der zwei kreativen Köpfe, welch einen Aufwand solch ein Gericht darstellt, wieso Steaks der Bestseller auf der Karte sind und wie er sich seine Zukunft vorstellt.

© Markus Feyersinger

Viele einzelne Komponenten machen ein Gericht erst zu dem was es ist. Und diese sollten wohl überlegt sein. Ganz nach diesem Prinzip erstellen Flo und Markus ihre Speisen. Für ihre Vorspeise Waldspaziergang haben sie genau das gemacht - Sie sind im Wald spazieren gegangen und haben alle Aromen gesucht, die sie für ihr Gericht verwenden konnten. So entstand eine wunderbare Kombination aus Moosbeeren, Steinpilzen und Brennnessel, die mit anderen Komponenten wie beispielweise Aromen von Fichtenharz und Zirbe abgerundet wurde. Auch beim Anrichten ihres Kunstwerks haben sich die Köche durch ihre Kreativität ausgezeichnet: Alle Bestandteile des Gerichts haben ihren Platz und zeigen ein vollkommenes Bild. Und das sind viele Teile, die hier gekonnt auf dem Teller Platz genommen haben. Jedes an seiner Stelle.

© Markus Feyersinger

Trotz der besonderen Speisekarte greifen die meisten Besucher des Cuisino Kitzbühel, wo Flo und Markus derzeit arbeiten, zur Steakkarte. "Vielleicht trauen sich viele nicht über das Besondere", vermutet Markus und hofft dennoch auf den Mut vieler Gäste. Natürlich ist so etwas wie der Waldspaziergang nichts Alltägliches - Hat man die Chance solch ein Gericht zu probieren, sollte man das aber unbedingt tun. Gute Köche überlegen sich viel zu den Kombinationen auf den Tellern und genau das sollten die Gäste zu schätzen wissen. Aber nicht nur die vielen Stunden, die in die Idee investiert werden, sind Voraussetzung für ein erfolgreiches Gericht, auch die Kreativität und das Können, solch ein Kunstwerk zu schaffen, ist nicht jedem in die Wiege gelegt worden. Daher probiert das nächste Mal auf jeden Fall auch Speisen, die euch nicht bekannt oder geläufig sind. In guten Häusern zahlt sich das mit Sicherheit aus.

© Markus Feyersinger

Meistens sehen großartige Köche unzählige verschiedene Küchen von innen und zählen bekannte Häuser zu ihren Arbeitsplätzen. Auf meine Frage, wo es für Markus als nächstes hingehe, meinte er, dass Kitzbühel derzeit das Richtige für ihn wäre. Wie es weitergehe, wisse er selbst noch nicht genau. Auf jeden Fall verfolgen wir die Laufbahn von Flo Straif und Markus Feyersinger weiter - Denn solch begabte Köche verlieren wir nicht so schnell aus dem Blick. Derzeit könnt ihr die Gerichte von Flo Straif und Markus Feyersinger im Cuisono Kitzbühel genießen.

© Markus Feyersinger


Zum Schluss danken wir Flo und Markus herzlich dafür, dass wir einen Beitrag über sie veröffentlichen dürfen und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg in ihrer kulinarischen und persönlichen Laufbahn.







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