Gourmeet me

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Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Schokolade-Tartelettes

Cakes & PastryPosted by Admin Sun, January 22, 2017 15:10:54

Schokolade geht immer! Mein persönliches Verhängnis ist sie ja schon, das zartbittere Genussmittel, welches schon seit mehreren Jahrhunderten begeistert und glücklich macht. Deswegen habe ich heute ein Rezept für dunkle Schokoladentartelettes mit einer feinen Schokoladenganache als Topping für euch - besonders bei "Schokoholics" (zu denen ich mich zähle) geht hier das Herz auf. Und da Schokolade so oder so genau mein Geschmack ist, habe ich noch ein wenig Kakaopulver über diese kleinen Leckerbissen gestreut. Jetzt aber genug von mir, ich genieße jetzt meine Schokolade-Tartelettes - Nachbacken empfohlen!


Das Rezept reicht für 12 Stück:

Mürbteig:

140g Mehl

10g Kakao

100g Butter oder Margarine

50g Staubzucker

Salz

1 Eidotter

etwas Vanillezucker

Das Mehl, Kakao und Staubzucker auf die Arbeitsplatte sieben, die Butter- oder Margarine in kleine Würfel schneiden und in das Mehl geben. Nun wird es etwas komplizierter: Die Butter muss zwischen den Fingern in ganz kleine Teile zerrieben werden - ihr dürft jedoch nicht zu lange brauchen, da der Teig sonst zu warm wird und dann nach dem Backen leicht bricht.

Geschmacksgebende Zutaten (Salz, Vanille) locker untermengen. Danach eine

Mulde machen und den Dotter dort hineingeben und alles gut vermengen.

Den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen. Je besser der Teig gekühlt ist, desto einfacher geht er nachher zum ausrollen.

Wenn der Mürbteig gut durchgekühlt ist, rollt man ihn aus und sticht mit einem runden Ausstecher Kreise aus. Danach die Kreise in eine Muffinform legen, es sollen schöne Schüsseln entstehen. Wieder kühlen.

Für die Schokoladenfüllung:

65g Butter

70g dunkle Schokolade

40g Kakao

2 Eier

30g Honig

30g Creme Fraîche

Die Butter und die dunkle Schokolade erwärmen. Danach das Kakaopulver darüber sieben und gut verrühren. Anschließend die Eier etwas aufschlagen und mit den restlichen Zutaten unter die Schokoladen-Butter-Mischung rühren. Nun den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank holen und mit der Schokoladenfüllung befüllen.

Bevor ihr die kleinen Leckerbissen backen könnt, muss das Backrohr unbedingt 200 °C erreicht haben, sonst "schmelzen" euch wortwörtlich die Seitenteile auf den Boden. Im Backrohr lasst ihr die Tartelettes dann ca. fünf Minuten bei dieser Hitze backen, danach noch etwa fünf Minuten bei 150 °C (Achtung! Immer wieder einmal überprüfen, wie braun die Küchlein schon sind!!).

Ich habe meine Schokoladentartelettes dann noch mit einer Ganache aus dunkler Schokolade verziert. Dafür 200g Sahne aufkochen und darin 200g Schokolade mit etwas Rum schmelzen, abkühlen und danach aufschlagen. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Törtchen damit dekorieren.



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Galaxy Mirror Glaze Cake

Cakes & PastryPosted by Admin Sun, January 01, 2017 17:18:05

HAPPY NEW YEAR!

Und um das gebührend feiern zu können, habe ich mich an eine "Galaxy Mirror Glaze"-Torte gewagt. Was das jetzt genau ist? Mirror Glaze (Spiegel Glasur) ist der letzte Schrei im Internet und echt einfach zu handhaben, entwickelt hat dieses Rezept die russische Konditorin Olga Noskova. Auf dem Backblog "Torte und mehr" bin ich dann auf eine recht verständliche Anleitung für die Glasur gestoßen und habe mich daran versucht. Und voilà, hier ist meine Galaxy Mirror Glaze Torte - braucht zwar sicher einiges an Backerfahrung, aber das Ergebnis lohnt sich ;).

Zum Schluss wünsche ich euch allen noch ein schönes Jahr 2017! Mit viel Glück, Gesundheit und natürlich gutem Essen :D.



Für die Zucchinikuchen braucht man (reicht für 2 runde Ø26cm Backformen):

6 Eier

750ml Zucker

500ml Öl

etwas Salz

1000ml geraspelte Zucchini (ruhig mit Schale)

1500ml glattes Mehl

1 Pkg. Backpulver

1 Pkg. Vanillezucker

2 gestrichene TL Natron

6 TL Zimt

500ml Nüsse (z.B. Haselnüsse)


Als Erstes den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen und die Kuchenbackformen vorbereiten (einfetten und mit Backpapier auslegen). Danach die Eidotter, den Zucker und das Öl etwas schaumig rühren. Inzwischen auch schon das Eiweiß mit etwas Salz aufschlagen und das Mehl mit dem Natron und dem Backpulver versieben.

Danach die gewaschene Zucchini in der Küchenmaschine in feine Raspel reiben und mit den Nüssen, dem Vanillezucker, dem Zimt und der Mehlmischung zum Dotter geben. Zum Schluss das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Nun gleichmäßig in den beiden Formen verteilen und ca. 1 Stunde backen.

Sobald die Kuchen fertig sind, etwas kalt werden lassen und danach umgedreht zum Abkühlen auf ein Gitter stürzen. So könnt ihr später mit einem "geraden" Kuchen weiterarbeiten und müsst nicht den Deckel abschneiden.

Nun braucht ihr etwa 500g Buttercreme um den Kuchen gleichmäßig damit bestreichen zu können. Dafür einen Vanillepudding (500ml Milch, 1 Pkg. Puddingpulver) nach der Anleitung auf der Rückseite kochen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit 250g Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Wenn beide Zutaten die selbe Temperatur haben, zuerst die Butter aufschlagen und anschließend löffelweise den Pudding dazugeben. Gegebenenfalls mit Staubzucker süßen.

Als Nächstes die Kuchen jeweils dreimal waagrecht auseinanderschneiden, jede Ebene mit Buttercreme bestreichen und danach wieder zusammenkleben. Zum Schluss noch die Außenseite des Kuchens mit der Creme bestreichen. Dabei müsst ihr versuchen, möglichst schöne Konturen zu schaffen, da mit einer glatten Unterschicht die Glasur besser zur Geltung kommt. Danach die Torte gut kühlen (am besten über Nacht).


Nun zum Highlight: Mirror Glaze!

10g Gelatine gemahlen

50g kaltes Wasser (für die Gelatine)

145g Glukosesirup (gibt's bei Pagro Diskont)

150g Zucker

80g Wasser

100g gesüßte Kondensmilch (gibt's z.B. bei MPreis)

150g weiße Kuvertüre

blaue, lila, pinke und weiße Lebensmittelpaste

etwas essbaren goldenen Glitzer

Zuerst Gelatine in kaltem Wasser auflösen. Danach Zucker, Glukosesirup und Wasser kurz in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und Gelatine und Kondensmilch einrühren. Nun die Schokolade in kleine Stücke hacken/brechen und in einen anderen Topf geben. Gleich die noch warme Zuckerlösung über die Schokolade gießen, etwas schmelzen lassen und danach mit einem Pürierstab fein pürieren.

Nun etwas von der Glasur in drei Schälchen geben und diese jeweils einmal pink, lila und hellblau einfärben. Den noch ungefärbten Rest färbt ihr dunkelblau (soll ja wie das Weltall aussehen). Sobald die Schokolade eine Temperatur von ca. 32°C hat, könnt ihr mit dem Glasieren beginnen.
Hierzu den kalten Kuchen auf ein Kuchengitter setzen und die dunkelblaue Mirror Glaze gleichmäßig darüber gießen. Ist das geschafft, mit der hellblauen, der lila und der pinken Glasur jeweils wenige dünne Streifen darüber "zeichnen" (geht am besten mit einem großen Löffel) und anschließend gleich mit einer großen Palette möglichst gleichmäßig über die (noch etwas flüssige) Glasur streichen.

Übrigens keine Panik, wenn die Glasur zu schnell fest werden sollte. Dann diese einfach kurz in die Mikrowelle geben, dann wird sie wieder flüssig. Zum Schluss nur noch etwas weiße Lebensmittelpaste mit wenig hochprozentigem Alkohol mischen. Danach einen Pinsel in die Farbe tauchen und auf dem Handrücken "klopfen", so entstehen diese kleinen weißen Punkte. Jetzt noch mit etwas Gold(staub) verzieren, gut kühlen und fertig ist euer Galaxy Mirror Cake!

TIPP: Statt dem Zucchinikuchen könnt ihr natürlich auch eine andere schwere Masse verwenden. Ein Sandkuchen beispielsweise eignet sich auch hervorragend für mehrstöckige Torten.

Das hier veröffentlichte Originalrezept für die Mirror Glaze stammt übrigens vom Blog "Torte und mehr". Danke Beate, dass ich das Rezept hier verwenden darf!





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Mini-Schokoladegugelhupf

Cakes & PastryPosted by Admin Wed, December 28, 2016 15:44:28

Zum Verlieben, diese kleinen Mini-Gugelhupf.

Und sind diese dann auch noch aus einem feinen Schokoladenteig mit etwas echtem Vanillezucker, dann kann wirklich nichts mehr schief gehen. Dabei sind diese Mini-Leckerbissen auch noch so schnell und einfach gemacht - ein weiterer Grund mit der Diät aufs neue Jahr zu warten, da ist dann noch genug Zeit.

Jetzt zu Silvester lassen sich die Mini-Gugelhupf übrigens auch toll mit bunten Zuckerkonfetti verzieren. Dafür das Feingebäck mit etwas geschmolzener Schokolade überziehen und mit Dekorkonfetti bestreuen.

Jetzt aber genug von mir! Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Rutsch ins neue Jahr, Xandi



Die Zutaten reichen für etwa 15 Mini-Gugel:

65g Butter

50g Staubzucker

1 Ei

etwas Salz

1 Pkg. Vanillezucker

10ml warmes Wasser

40ml Milch

65g Mehl

1 TL Backpulver

20g Bensdorp-Kakao (Kakaopulver ohne Zucker)

neutrales Öl für die Mini-Gugelhupf-Form

Zuerst die weiche Butter mit dem Zucker und dem Ei aufschlagen. Danach Vanillezucker und Salz zu der Masse geben und weiterschlagen. Nun das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen und eventuell sieben. Das Wasser erhitzen und mit der Milch mischen.

Anschließend den Backofen auf 175 °C vorheizen und die Förmchen mit neutralem Öl gut einfetten. Zu der Ei-Masse abwechselnd die Mehl- und Milch-Mischung geben und so lange weiterrühren, bis keine Klumpen mehr zu sehen sind. Danach die Masse in einen Spritzbeutel füllen und 3/4 hoch in die Formen füllen.

Nun die Mini-Gugelhupf etwa 20 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen. Zum Schluss entweder ausgekühlt mit Schokolade überziehen oder mit Zucker bestreuen.

Tipp: Am besten ist es, wenn alle Zutaten etwa die gleiche Temperatur haben. Sonst besteht die Möglichkeit, dass die Masse gerinnt und die Gugelhupf nicht mehr so schön aufgehen.





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Christstollen

Cakes & PastryPosted by Admin Thu, December 01, 2016 12:48:28

Wenn es in der ganzen Wohnung nach frisch gebackenem Christstollen riecht

Ein Christstollen ist für mich immer etwas Besonderes, er erinnert mich daran, dass bald die Adventszeit kommt und somit Weihnachten auch schon fast vor der Türe steht. Dabei ist mir besonders wichtig, ihn jedes Jahr selbst zu backen und ihn an Familie und Freunde zu verschenken. Einfach nur um ihnen die vielleicht immer etwas stressige Zeit vor dem heiligen Fest zu versüßen oder sie lachen zu sehen, wenn sie die süße Adventsleckerei aus dem Papier nehmen und von ihr kosten.Doch wo kommt der Christ- oder Weihnachtsstollen eigentlich ursprünglich her? Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Stollen in einer Schrift des Naumburger (Sachsen-Anhalt) Bischofs für die Gründung der Bäckerinnung in der Stadt. Heute gibt es den Christstollen in fast allen Regionen des deutschsprachigen Raums zu kaufen, besonders Dresden rühmt sich mit einer geographisch geschützten Angabe für den Stollen. Wer jetzt jedoch denkt, das süße Gebäck gäbe es nur zur Weihnachtszeit, der irrt sich: Den Weihnachtsstollen, der übrigens an das eingewickelte Christkind in der Krippe erinnern soll, gibt es das ganze Jahr, nur eben dann ohne das Weihnachten davor.

Das Rezept reicht für einen Stollen:

80g Rosinen

25g Zitronat

25g Orangeat

3 EL Rum

75ml Milch

250g Weizenmehl

1 Pkg. Trockenhefe (Germ)

110g geschmolzene Butter

50g Staubzucker

40g Marzipan

1 Pkg. Vanillezucker

etwas Salz

Schale einer halben Zitrone

1 EL Stollen- oder Lebkuchengewürz

1 Eidotter

50g zerlassene Butter zum Bestreichen

Kristallzucker zum Wenden

50g Staubzucker, vermischt mit dem Mark einer Vanilleschote

Als Erstes Rosinen, gewürfeltes Zitronat und Orangeat im Rum über Nacht einlegen. Am nächsten Tag Milch etwas erwärmen und die Butter schmelzen. Danach den Marzipan fein raspeln und mit dem den restlichen Zutaten zu einem Teig kneten. Nun den Germteig etwa eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort rasten lassen. Nach der Ruhezeit noch die eingelegten Früchte einarbeiten.

Aus dem Teig einen etwa 35cm langen Strang formen. Diesen danach zu einem Rechteck ausrollen, wobei die Mitte etwas dünner sein sollte als die Längsseiten. An den kürzeren Seiten den Teig wenig einschlagen und dann zur bekannten Stollenform falten - daher zwei Drittel des unteren Teils etwas höher als die Mitte falten, den oberen Teig darüber schlagen. Danach den Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und wiederum etwa zwei Stunden zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.

Nun den Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen. Sobald der Ofen heiß ist, den Stollen darin für etwa 50 Minuten backen. Danach noch heiß mit der zerlassenen Butter bestreichen, in einem Schüssel voller Kristallzucker wenden und sobald die Stollen kalt sind, mit der Staubzucker-Vanille-Mischung stauben.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne Adventszeit, eure Xandi.



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Glühwein + Kuchen = Rotweingewürzkuchen

Cakes & PastryPosted by Admin Sun, November 20, 2016 09:11:38

Und ich dachte schon, der erste Glühwein am Christkindlmarkt etwas Besonderes ist, dabei schlägt dieser Kuchen diesen nochmals um Längen. Vielleicht auch deswegen, weil ich generell von allem, was wie Kuchen oder Schokolade aussieht, begeistert bin. Übrigens ist im Rotweingewürzkuchen auch ein wenig dunkle Kuvertüre und verschiedene weihnachtliche Gewürze - Advent-Feeling also auf dem aller höchsten kulinarischem Niveau!

200g weiche Butter

4 Eier

230g Staubzucker

1 Pkg. Vanillezucker

250g Weizenmehl

1 Pkg. Backpulver

10g Kakaopulver

300ml Rotwein (z.B. Zweigelt)

120g dunkle Kuvertüre

Gewürze:

1 Zimtstange

3 Nelken

1 Vanilleschote

etwas gemahlenen Kardamon

Zuerst den Rotwein mit den Gewürzen auf etwa die Hälfte (130ml) einkochen (reduzieren). Inzwischen die weiche Butter mit dem Staub- und Vanillezucker aufschlagen. Nach und nach die Eier dazugeben (AUFGEPASST! Es muss alles die gleiche Temperatur haben!) und schaumig schlagen.

Danach das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakaopulver versieben. Die Kuvertüre fein hacken. Nun die Rotweinreduktion durch ein Sieb geben, passieren und abkühlen lassen. Jetzt die Backform vorbereiten und den Backofen auf 180°C vorheizen.

Sobald die Eier-Butter-Zucker-Mischung schön schaumig ist, die Kuvertüre, die Mehl-Mischung und den Rotwein behutsam unterheben. Danach in die Form füllen und ca. 35 Minuten backen.

Tipp: Statt den einzelnen Gewürzen könnt ihr natürlich auch eine fertige Glühwein-Mischung kaufen. Die hat eigentlich außer der Vanilleschote auch alle Bestandteile drinnen.







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