Gourmeet me

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Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Martin Studeny

Gourmeet me meets youPosted by Admin Wed, December 14, 2016 11:42:30

Pâtissier mit Leib und Seele - und ganz viel Leidenschaft

Trüffelmacarons - die besten, die ich seit langem gegessen habe. Und wir sprechen hier von echtem Trüffel in einer feinen Buttercreme, umhüllt von leichtem Mandelgebäck. Mit viel Fachwissen hergestellt und mit ganz viel französischem Feeling in Salzburg verkauft. Wo es diese gibt? Einige von euch kennen sicher den Namen Martin Studeny, Patissier des Jahres-Teilnehmer und Titelträger einiger namhafter Wettbewerbe (dazu später noch mehr). Ich muss zugeben, ich kannte ihn vor meinem Gespräch mit ihm nicht. Ich sah aber das wunderschöne Dessert von Martin beim Vorfinale des Patissier des Jahres in Salzburg und war begeistert von der filigranen Arbeit. Und so traf ich den Erstplatzierten des Vienna Cakemaster 2016 - und sprach mit ihm über seinen Werdegang, seine Arbeit und sein Lebenswerk M Passione.

© Patissier des Jahres - Linda Beck/Melanie Bauer Photodesign

Vom Konditorlehrling in Oberösterreich zum vielgerühmtem Wettbewerbssieger in Europa. Auch Martin hat klein angefangen, bestritt aber schon mit 21 Jahren seinen ersten Wettbewerb und setzte diese Leidenschaft erfolgreich fort. So holte er sich letztes Jahr in Mailand bei der World Trophy of Pastry Ice Cream and Chocolate (FIPGC) im Teamwettbewerb für Österreich den dritten Platz, Anfang 2016 erlang er den ersten Platz beim Vienna Cakemaster. Was dabei sein Geheimnis ist? Mittlerweile habe er so viel Erfahrung in Wettbewerben gesammelt, dass er kaum mehr nervös sei, erzählt mir Martin bei einem Kaffee. Und ohnehin dürfte man bei Zucker- oder Schokoladenarbeiten wenig zittern, sonst brechen nur Teile des Schaustückes ab, meint der erfolgreiche Pâtissier weiter.


Sicherlich halfen ihm neben seiner Begabung für die süßen Künste auch diverse Weiterbildungen auf der ganzen Welt, so erfolgreich zu werden. Seinen ersten Kurs belegte er in Orlando, wo er die Kunst der Zucker- und Schokoladenartistik erlernte. Später besuchte er noch Weiterbildungen in Frankreich und Belgien, bei denen er lernte, wie man wunderbare Macarons, Pralinen und Éclairs zubereitet. Weiters arbeitete er immerzu in namhaften Restaurants oder Konditoreien, unteranderem im Hangar 7/Ikarus, bei Do&Co Catering oder in der Patesserie-Konditorei-Cafe Fingerlos in Salzburg. Jetzt ist Martin aber "sesshaft" geworden - der 32-Jährige hat zu Beginn des Jahres seine eigene kleine Patisserie in der Salzburger Panzerhalle (sehr sehenswert übrigens!) eröffnet.


Und dort in seinem M Passione verkauft er nun traumhafte Macarons, Éclairs und Pralinen. Auch ungewöhnliche Sorten befinden sich im Sortiment - so findet man in der Auslage Trüffel-, Olivenöl-Mandarine- oder Salzburger-Nockerl-Macarons. Letztere sind übrigens besonders empfehlenswert - was schreibe ich - alle sind der Wahnsinn. Und mit allen sind ständig 22 Macaron- und 24 Pralinensorten gemeint, alle besonders in der Optik auf die Zutaten abgestimmt. Diese Qualität erreicht Martin durch beste Produkte und fachliches Können, auch die Leidenschaft für seine Arbeit spielt eine große Rolle. So möchte er sich durch einzigartige Kreationen in Form und Geschmack abheben, jedes kleine Kunstwerk soll etwas Besonderes sein und begeistern. So soll es im Verkauf auch bald verschiedene Schnitten geben. Und alles was es nicht im Verkauf gibt, bäckt der engagierte Pâtissier auch auf Bestellung. Mit Leib und Seele - und ganz viel Leidenschaft!


Zuletzt möchte ich mich bei Martin ganz herzlich für das Gespräch bedanken! Und natürlich Danke für den Kaffee und die Kostproben der traumhaften Macarons und Pralinen.

Die Bildrechte für die Fotos liegen bei M Passione.






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Christina Steindl

Gourmeet me meets youPosted by Admin Thu, September 29, 2016 20:57:20

Eine talentierte junge Powerfrau, die durch ihr Können in der Küche nicht nur so manchen Mann zum Staunen bringt.

© Lukas Kirchgasser Fotografie

Eine Frau in einer renommierten Küche zu sehen, ist ja meist schon außergewöhnlich. Und eine Frau bei einem renommierten Wettbewerb zu sehen, ist einzigartig. Christina Steindl war zuerst Kandidatin bei den Jungen Wilden, nun begeistert sie am 10. Oktober beim Vorfinale des Koch des Jahres in Salzburg und versucht sich eine Runde "weiter zu kochen". Vor diesem Event haben wir die 25-Jährige Tirolerin für euch getroffen und sprechen mit ihr über ihren Werdegang, ihre Erfahrungen in den Wettbewerben und ihre Einstellung zu Lebensmitteln. Ein Beitrag in drei Absätzen, voller Faszination, Überraschung und ganz viel kulinarischer Lebenslust.


© Lukas Kirchgasser Fotografie

Vom Wunschberuf Maschinenbauingenieurin zur talentierten Sous-Chefin bei der Rohrmoser Kocht GmbH - Christina hat mit Sicherheit nicht den klassischen Weg einer Traumkarriere genommen. Die Kirchbergerin träumte von einer technischen Karriere, besuchte dann aber doch ihren Eltern zu Liebe die Tourismusschulen Am Wilden Kaiser in St. Johann und machte dort ihre ersten Erfahrungen mit der Gastronomie. "Entscheidend war das Praktikum bei Heinz Winkler für mich. Dort entdeckte ich meine Leidenschaft für das Kochen", erzählt Christina begeistert. Nach der abgeschlossenen Schulausbildung verschlug es die Tirolerin ins Pongau, genauer gesagt nach Bischofshofen zu ihrem heutigen Arbeitsplatz. Dabei ist das Konzept hinter Rohrmoser Kocht das eines Personal-Leasing-Unternehmens, was bedeutet, dass andere Betriebe Köche für eine bestimmte Zeit "mieten" können. Wobei das natürlich für Christina wiederum eine riesige Chance ist, da sie so schon einige Küchen von innen gesehen hat und immer wieder mit anderen Köchen zusammen arbeiten kann.


© Lukas Kirchgasser Fotografie

Nicht nur das Talent in der Küche macht Christina zu einer ganz besonderen Person, auch mit ihrem extrovertierten Charakter hat sie die Jury der Jungen Wilden 2016 bezaubert. Dabei würden Wettbewerbe immer eine Menge an Arbeit verlangen, meint die 25-Jährige Köchin, es beginne bei den Überlegungen zu den Gerichten und der Konkretisierung der Ideen - Und ende schlussendlich bei der Kalkulation und der Gestaltung der Bewerbung. Hierbei hat besonders Christina eine künstlerische Herangehensweise an ihre Kreationen. Für die Bewerbung zum Koch des Jahres 2016 ließ sie die Natur besonderen Einfluss nehmen und legte großen Wert auf die Nachhaltigkeit im Menü. So zeichnete sie für alle drei einzureichenden Teller Vorlagen, die besonderen Bezug zur Natur hatten und legte diese ihrer Bewerbungsmappe bei. Jedoch war ihr auch bei diesen Kreationen immer eine gerade Linie wichtig, ihre Gerichte sollten einfach ihren Stil vertreten. Und genau dieser Kochstil begeisterte die Jury und katapultierte die Kirchbergerin als einzige Frau direkt ins Vorfinale des renommierten und hochkarätigen Wettbewerbs in Salzburg. Auf die Frage, wann sie nervös sei, meinte Christina nur: „Beim Kochen bleibe ich ruhig bis zum Schluss, nur kurz vor dem Anrichten packt mich die Nervosität. Dann konzentriere ich mich aber wieder auf die Sache an sich und bringe meine Arbeit wie geplant zu Ende." Und diese Arbeit zahlt sich aus. Christina schafft Kunstwerke, die nicht nur durch ihr Aussehen überzeugen, sondern auch Geschmacksexplosionen für Genießer bereit halten.


© Lukas Kirchgasser Fotografie

Apfelbeere | Schokolade | Grammeln. Diese Bestandteile enthielt das Dessert der kreativen Powerfrau bei der zweiten Vorausscheidung der Jungen Wilden, welche Christina mit Bravur gewann. Besonders wichtig war ihr bei diesem Gericht die tierische Komponente, welche sie mit Grammeln in dieses Dessert einbaute und damit zeigte, dass ein Menü nicht immer klassisch sein muss. So beschreibt die Kirchbergerin ihren Kochstil selbst als modern und exzentrisch, jedoch immer mit Bezug zur Nachhaltigkeit und Regionalität. Besonders wichtig ist ihr auch, dass sie weiß wo ihre Produkte ihren Ursprung haben. Daher sei das Bio-Abzeichen auf Lebensmittel für sie nicht kaufentscheidend, erklärt Christina, lieber besuche sie Produzenten wie etwa die Metzgerei Huber in St. Johann in Tirol und mache sich selbst ein Bild von den Produkten. Übrigens plant die Kirchbergerin gerade ein Kochbuch, welches über die Tiroler Hausmannskost handeln soll. Wie genau sie diese umsetzt, bleibt ein Geheimnis. Wir verfolgen dieses Vorhaben jedoch auf jeden Fall!


© Lukas Kirchgasser Fotografie

Zum Schluss möchte ich mich bei Christina Steindl für dieses sympathische, interessante und spannende Gespräch bedanken. Wir von gourmeetme.com wünschen dir viel Glück beim Koch des Jahres und freuen uns, dich in Salzburg live kochen zu sehen.




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