Gourmeet me

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Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Kürbisbrot mit Kernen

Bread & BunsPosted by Admin Sun, September 10, 2017 10:46:29

Herbst ist Kürbiszeit! Und da Brot immer gut ankommt und zu jeder Mahlzeit gegessen werden kann, gibt's heute ein Kürbisbrot für euch. Ähnlich dem Kartoffelbrot, einzigartig jedoch in der Farbe. Und der Geschmack ist natürlich auch backenswert - daher: Ausprobieren!

Zutaten für 10 kleine oder 2 große Brote:

700g Kürbis

700g Weizenmehl

1 Pkg. Trockengerm

200ml Milch

2 EL neutrales Öl

3 TL Salz

Wasser zum Weichkochen

Kürbiskerne zum Bestreuen

1. Kürbis waschen und schälen. Dann in Würfel schneiden und in etwas Wasser weich kochen. Anschließend den Kürbis ausdampfen lassen und passieren.

2. Mehl mit Germ und Salz vermischen. Milch erhitzen, diese soll lauwarm sein.

3. Danach alle Zutaten zu einem homogenen Teig verarbeiten und etwa 1,5 Stunden zugedeckt ruhen lassen.

4. Aus dem Teig kleine und/oder größere Laibe formen, mit Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen.

5. Ein paar Löcher in die Laibe stechen und eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen.

6. Backrohr auf 180 °C vorheizen. Sobald dieses warm ist, die Brote etwa eine halbe Stunde backen (hängt von der Größe ab!).

TIPP: Mit frischer Bauernbutter genießen!



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Mohnweckerl

Bread & BunsPosted by Admin Wed, October 05, 2016 19:09:17

Stellt euch vor, ihr öffnet euren Backofen und dieser fantastische Geruch von frischem Gebäck strömt euch in die Nase. Mmmhh ... Da läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen! Neulich gab's bei uns zu Hause frische Mohnweckerl (Mohnbrötchen), einfach köstlich! (Ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen ;)). Dabei steht der Backmohn auf meinem Weckerl zu Recht auf meiner kulinarischen Hitliste - ist er doch voll mit gesundem Kalzium und Vitaminen der B-Gruppe. Und keine Sorge, Backmohn ist in geringen Mengen keinesfalls gefährlich oder hat eine berauschende Wirkung. Nun aber zum Rezept. Viel Spaß beim Nachbacken und bis bald,

Eure Xandi

Zutaten für ca. 12 Stück:

200g Weizenmehl

200g Dinkelmehl

10g Salz

20g frischer Germ

5g Zucker

10g Butter

50ml Milch

150ml Wasser

ca. 1 EL Honig (statt Backmalz)

Als erstes Milch mit Wasser erwärmen (darf nicht kochen!). Danach Zucker, frischen Germ, Honig und Butter darin auflösen. Nun das Mehl in eine große Schüssel geben und mit dem Salz gut vermischen. Dann die Flüssigkeit ebenfalls in die Schüssel mit den trockenen Zutaten geben und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten. Nun den Germteig ca. zwei Stunden an einem warmen Ort zugedeckt ruhen lassen. Dieser sollte danach die doppelte Größe erreicht haben.

Nach der Ruhezeit den Teig auf einer etwas bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten. Nun eine Rolle formen und in 12 gleichmäßig große Stücke schneiden. Danach dieser Anleitung folgen:

1. Teigkugel zu einem zirka 35cm langen Strang formen.

2. Das rechte Ende über den Strang schlagen - ein Kreis entsteht (zirka 1/3 des Teiges sollte noch zum "Einfädeln" überbleiben)

3. Linkes Ende unter dem Kreis durch fädeln.

4. Kreis nach rechts eindrehen.

5. Mit dem übrig gebliebenen Ende (das zum "Einfädeln) das Loch schließen.


Nun eine Schüssel ausreichend mit Mohn (oder Sesam, ...) füllen. Danach die rohen Weckerl mit Wasser bestreichen und mit der oberen Seite in den Mohn tauchen. Anschließend müssen die Mohnweckerl noch ungefähr 15 Minuten bei Zimmertemperatur auf einem mit Backpapier belegten Blech ruhen.

Inzwischen könnt ihr das Backrohr schon auf 200°C vorheizen. Das Gebäck muss ungefähr 12-14 Minuten gebacken werden.Tipp: Ganz frisch und mit Butter bestrichen essen!

Falls ihr sie für den nächsten Tag aufheben wollt, unbedingt gut in einem Plastiksackerl oder ähnlichem einpacken.





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Laugenbreze

Bread & BunsPosted by Admin Sun, September 25, 2016 21:29:40

Die letzten Tage des Septembers ausnützen. Also entweder die spätsommerlichen Sonnenstrahlen auf der Haut genießen oder doch einen Besuch beim Münchner Oktoberfest wagen. Für alle die dieses Jahr nicht nach Bayern kommen können (oder wollen), gibt es eine Rettung, um dieses Gefühl doch zu genießen: Selbstgemachte Laugenbrezen! Zugegeben, sicherlich ist das mehr Arbeit, als sich einfach eine Breze zu kaufen. Aber dafür schmecken die selbstgebackenen Brezen mindestens genauso gut zur Weißwurst oder Jause wie die Originale - Und billiger sind sie auch noch! ;)

Daher kommt hier nun das Rezept für euch:


Zutaten für 15 Stück:

Vorteig:

100ml lauwarme Milch

1 Würfel Germ (42g)

20g Zucker

60g Mehl (Typ W 480)

Den frischen zerbröselten Germ zusammen mit dem Zucker in der lauwarmen Milch auflösen. Danach das Mehl unterrühren und den Vorteig etwa eine halbe Stunde zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.

Hauptteig:

440g Mehl (Typ W 480)

5g Salz

300ml Milch

50g Butter

Zuerst das Mehl mit dem Salz mischen. Anschließend die Milch etwas erwärmen und die Butter darin auflösen. Nun den Vorteig und die Milch-Buttermischung zum Mehl geben und alles zu einen homogenen Teig verarbeiten. Den Brezenteig nun wiederum ein halbe Stunde zugedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Sobald die Ruhezeit um ist, den Teig nochmals auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, zu einer Rolle formen und in 15 gleich große Teile schneiden. Dann jedes Teigstück in einen etwa 25cm langen Strang rollen, welcher in der Mitte etwas dicker ist. Aus diesem dann die Brezeln nach dieser Anleitung formen und nochmals 10 Minuten ruhen lassen:Zuerst den Backofen auf 220°C vorheizen. Für die Laugenlösung einen Liter Wasser aufkochen lassen und 28g Natron (2 Pkg. Speisesoda) darin auflösen. Danach die Brezeln darin eintauchen - Dabei muss man darauf achten, dass der Teig von allen Seiten schön mit der Lösung in Kontakt kommt. Diese dann 30 Sekunden im Natronbad verweilen lassen und dann mit einem Schöpfer aus der Flüssigkeit holen. Nun auf ein Backbleck setzen und mit groben Salz bestreuen.

Nach ca. 20 Minuten im Rohr sind die Brezeln fertig gebacken!Achtung: Falls du in Berührung mit der Laugenlösung kommst, sofort mit kaltem Wasser betroffene Stellen abspülen!



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