Gourmeet me

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Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Krustenbrot mit Kürbis

FoodPosted by Admin Sat, November 04, 2017 12:25:30
Gesehen beim Park Hyatt in Wien, heute bei uns auf dem Teller: Krustenbrot mit Kürbis. Wenige Zutaten machen diesen Snack perfekt, in drei Schritten bist du fertig:

- Krustenbrot
- 500g Kürbis (z. B. Hokkaido)
- etwas Wasser
- Salz, Pfeffer, Chili, Muskat
- etwas Zitrone
- Petersilie

1. Kürbis klein schneiden und in etwas Wasser weich kochen.
2. Kürbis pürieren und würzen.
3. Brot in Scheiben schneiden und mit dem Püree bestreichen. Zum Schluss mit Petersilie garnieren.


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Moosbeernocken

Desserts & SweetsPosted by Admin Tue, October 10, 2017 11:25:22

Moosbeernocken - What else? Zugegeben mit tiefgefrorenen Beeren, im Oktober wachsen ja keine Moosbeeren mehr. Das schadet dem Geschmack aber nicht - ganz im Gegenteil.


Zutaten für etwa vier Portionen:

350g Moosbeeren

1 Ei

Vanillezucker, Salz

50g brauner Zucker

100g Mehl

etwas Butter

Staubzucker

1. Moosbeeren mit dem Ei, Vanille-, Kristallzucker, Mehl und Salz vermischen.

2. Etwas Butter in eine große Pfanne geben.

3. Nach einander aus dem Teig Nocken in die Pfanne geben.

4. Sobald eine Seite angebraten ist und die Nocken eine festere Konsistenz angenommen haben, wenden.

5. Auf der anderen Seite gar braten.

TIPP:
Mit Staubzucker und einem Glas Milch servieren.







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Kürbis-Cupcakes

Cakes & PastryPosted by Admin Mon, September 25, 2017 10:56:01

Muss Kürbis immer pikant sein? Nein! Auch in Form von Cupcakes schmeckt der Kürbis aus dem eigenen Garten wunderbar - in Kombination mit Zimt und Nelken bekommen sie eine herbstliche/winterliche Note. Perfekt also für kältere Jahreszeiten.

Zutaten für 12 Stück:
200g Kürbis

2 Eier

Salz

100g braunen Zucker

100g neutrales Öl (z.B. Sonnenblumen)

160g glattes Weizenmehl

½ Pkg. Backpulver

Vanillezucker, Zimt und gemahlene Nelken

1. Kürbis waschen, schälen und in etwas Wasser weich kochen. Auskühlen lassen und passieren.

2. Backrohr auf 175°C vorheizen und Muffin-Förmchen vorbereiten.

3. Eier mit Staubzucker und Gewürzen schaumig schlagen (etwa 10 Minuten).

4. Inzwischen Mehl mit Backpulver versieben.

5. Sobald die Eimasse schaumig ist, Öl und Kürbis unterrühren. Zum Schluss Mehl unterheben.

6. Teig in die Förmchen geben und 15 - 20 Minuten backen.

Für das Topping:

70g weiche Butter

150g Doppelrahm-Frischkäse

150g Topfen 40% i. T.

100g Staubzucker

etwas Rum und Vanillezucker

Kürbiskerne

1. Weiche Butter mit Zucker schaumig rühren.

2. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und weiter cremig schlagen.

3. Dann auf die ausgekühlten Cupcakes dressieren.

4. Mit Kürbiskernen und Schokosauce dekorieren.



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Kürbisbrot mit Kernen

Bread & BunsPosted by Admin Sun, September 10, 2017 10:46:29

Herbst ist Kürbiszeit! Und da Brot immer gut ankommt und zu jeder Mahlzeit gegessen werden kann, gibt's heute ein Kürbisbrot für euch. Ähnlich dem Kartoffelbrot, einzigartig jedoch in der Farbe. Und der Geschmack ist natürlich auch backenswert - daher: Ausprobieren!

Zutaten für 10 kleine oder 2 große Brote:

700g Kürbis

700g Weizenmehl

1 Pkg. Trockengerm

200ml Milch

2 EL neutrales Öl

3 TL Salz

Wasser zum Weichkochen

Kürbiskerne zum Bestreuen

1. Kürbis waschen und schälen. Dann in Würfel schneiden und in etwas Wasser weich kochen. Anschließend den Kürbis ausdampfen lassen und passieren.

2. Mehl mit Germ und Salz vermischen. Milch erhitzen, diese soll lauwarm sein.

3. Danach alle Zutaten zu einem homogenen Teig verarbeiten und etwa 1,5 Stunden zugedeckt ruhen lassen.

4. Aus dem Teig kleine und/oder größere Laibe formen, mit Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen.

5. Ein paar Löcher in die Laibe stechen und eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen.

6. Backrohr auf 180 °C vorheizen. Sobald dieses warm ist, die Brote etwa eine halbe Stunde backen (hängt von der Größe ab!).

TIPP: Mit frischer Bauernbutter genießen!



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#Felsen.Küche: Underground-Food mit regionalem Bezug

EventsPosted by Admin Sun, August 20, 2017 10:53:58

Der Ort: ungewiss. Die Gerichte: regional, aber streng geheim. Unter dem Namen Natur.Küche finden den Sommer und Advent lang Geheimdinner in der Kufsteiner Umgebung statt. Wer jetzt denkt, die Location für das Dinner wäre mit einem herkömmlichen Restaurant zu vergleichen, der täuscht sich gewaltig: Wir beispielweise aßen in einem Stollen. Nicht nur für Edith und mich einzigartig, auch für das austragende Auracher Löchl eine Premiere.

© Vanmey

Kalt wirkt der Stollen, es tropft Wasser von der Decke. Aber auch charmant, denkt man an seine lange und traditionsreiche Geschichte als Bierlagerort. Seit 2014 wird genau dieser steinerne Stollen als Speak-Easy-Bar genutzt, heute zweckentfremdet als Restaurant. Dem Motto Felsen-Küche angepasst, liegen ebenso kühle Steine in verschiedenen Größen auf dem Tisch. Wärme spenden die Kerzen in Tartelette-Backformen, die Pflanzen bringen einen Grünton ins Spiel. Irgendwie ganz sympathisch hier.
Die Felsen in der Küche. Oder: Felsen.Küche.

Klar, wörtlich kann man den Zwischentitel nicht nehmen. Aber Sinn macht er schon, eigentlich. Immerhin waren die ersten Steine im Gin-Tonic, quasi als Eiswürfel-Ersatz, zu finden. Der Gin stammte übrigens aus Bayern, direkt aus einer der mehr als 800 verschiedenen Ginflaschen im Stollen. Weiter ging es mit den Steinen im Wasser, nur im Wein waren keine zu finden. Dabei geht es bei der Natur.

© Vanmey

Küche grundsätzlich mehr um den regionalen Bezug der verwendeten Lebensmittel. „Der Fokus der Veranstaltung liegt auf den regionalen Produkten und heimischen Produzenten, Verpflichtung für die teilnehmenden Betriebe ist die Einbindung eines regionalen Produzenten. Regional bedeutet hier aus dem Kufsteinerland. So konnte sich beim Auracher Löchl die Brennerei Stix präsentieren“, sagt Christine Petter vom Kufsteinerland. Vom Schnaps reden wir jetzt aber nicht.

Was auf den Tisch kam.

Schnecken. Ja wirklich. Und die waren nicht einmal schlecht, sondern eher köstlich verfeinert mit Löwenzahn, Schwarzbrot-Chip und Waldhonig. Und dass es der Schnecke, bis es ihr an den Kragen ging, wahrscheinlich sehr gut ging, können wir aus der Herkunft der Kriechtiere schließen: Sie stammen ursprünglich aus der Wiener Schneckenmanufaktur Gugumuck – und die Schneckenfarm produziert ja bekanntlich eine außerordentliche Qualität. Auf Schnecke folgen Kräuter, und zwar in Form eines Tees. Eines kalten, aber geschmackvollen Tees, Erdbeerwürfelchen machen ihn fruchtig.

© Vanmey


Aber zurück zum Anfang: Wie wussten alle, wohin sie müssen, wenn doch alles geheim ist? „Als Kulisse dienen handverlesene Orte in und um Kufstein, ungewöhnliche Plätze und Räume, die den einzigartigen Charme der Region repräsentieren. So viel sei gesagt, ‚normale Restaurants‘ stehen nicht auf der Liste“, erklärt uns Christine, „Somit ist das auch für unsere Gäste ein Überraschungseffekt. Der Treffpunkt wird erst kurz vorher bekanntgeben.“ Und dann geht es für alle gemeinsam erst zu der Location.

Von Saibling aus der Schwoich und Gams aus Gerlos

Zum Riesling gibt es den passenden Fisch: Einen Kwell-Saibling aus Schwoich von der Fischzucht Putzachhof. Gebraten und serviert mit Himbeeren – schmeckt ganz wundervoll. Kwell ist übrigens nicht falsch geschrieben, nein, der heißt wirklich so und ist mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ ausgezeichnet. Dabei lebt der Lachsfisch im Quell- oder Gebirgswasser Tirols, dort kann er langsam heranwachsen. Slow Food der feinsten Art.

Genauso artgerecht ist es der Gams im nächsten Gericht ergangen: Sie stammte aus Gerlos im Zillertal. Auch hier ließ sich der Küchenchef des Auracher Löchls eine schmackhafte Begleitung einfallen. Neben dem Jus gaben sich Wacholder, Haselnuss und Waldpilze ein Stelldichein auf dem Teller. Als Wein folgte ein im Barriquefass ausgebauter Zweigelt vom Weingut Stiegelmar. Für Vinoholics: Aus dem Jahr 2011, 24 Monate im Barrique gelagert und Ungerberg als Lage.

Den Abschluss bildeten Waldbeeren und Zirbe, als Parfait und Sauce getarnt. An dieser Stelle hat die Küche wahrscheinlich das größte Lob des Abends erhalten: Zwei Gäste (Edith war unter ihnen) wollten ein Supplement. Beim Dessert heißt das auch was, immerhin ist hier der größte Hunger schon gestillt.

Viel Lob, eine kleine Kritik und unser Fazit

Nach all dem Lob müssen wir dennoch etwas bekritteln: Einen großen Nachteil hat der Stollen, das Licht war nicht das allerbeste. Daher lässt dieses Mal die Bildqualität etwas zu wünschen übrig – außer die vom Profifotografen, die wir zur Verfügung gestellt bekommen haben. Auf Tadel folgt das Schlusswort: Wir können uns nur für solch einen Abend bedanken. Wein und Gerichte waren top, der Stollen 1930 als Location einmalig. Ebenso müssen wir unseren Hut vor den Veranstaltern der Veranstaltungsserie Natur.Küche ziehen. Oft braucht es Menschen, die regionale Produzenten unterstützen und bekannt machen. Nicht nur für das Überleben der heimischen Betriebe, sondern auch für das Geschmackserlebnis der Verbraucher. Chapeau vor diesem Engagement!

Anmerkung: Ein Menü wurde vom Kufsteinerland auf Einladung übernommen. Trotzdem behalten wir uns die eigene Meinung vor.



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