Gourmeet me

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Unser kulinarisches Projekt

Gourmet sein kann jeder. Doch am meisten Spaß macht das, wenn Mann oder Frau diese Leidenschaft mit jemandem teilen kann. Daher wollen wir euch zeigen, wie einfach kochen ist. Klingt eigentlich ganz leicht oder? Kochen ist aber weitaus mehr als nur etwas in einen Topf oder eine Pfanne werfen. Lebensmittel zu verarbeiten hat sehr viel mit einem Handwerk der Sinne zu tun - Man schmeckt, riecht, sieht, hört und tastet. Und wenn man dieses Gefühl nun mit jemandem teilt, macht das die ganze Sache umso spannender. Daher begeben wir uns mit euch auf eine Reise der Kulinarik - Mit vielen interessanten Themen, Persönlichkeiten und Rezepten.

Rösti mit Räucherforelle und Zitronen-Sauerrahm

FoodPosted by Admin Sat, June 17, 2017 19:25:11


Wieso an einem schönen Tag stundenlang in der Küche stehen? Lieber richtig einfach und schnell kochen: Eine geräucherte Lachsforelle im Ganzen von Pichlers Forellenräucherei in Schneizlreuth auf einem knusprigen Rösti mit einer frischen Zitronen-Sauerrahm-Sauce. Und nicht zu vergessen: der frische Spinat. Vom Garten. Perfekt für den Sommer.

Hier sind die Zutaten für 2-3 Personen:

1 Räucher-Lachsforelle

500g Kartoffeln

2 Eier

30g Mehl

Salz, Pfeffer

Petersilie

neutrales Öl zum Frittieren


Die Kartoffeln waschen, schälen und in Raspeln schneiden. Danach die Eier, Mehl, Gewürze und gehackte Petersilie dazu geben. Gut Öl in eine Pfanne geben und erhitzen.

Anschließend die Kartoffeln zu Portionen formen, ins Öl legen und flach drücken. Bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Danach auf ein Küchenpapier zum Abtropfen legen.

Für die Sauce 75g Sauerrahm, Schale einer halben Zitrone, Fleur de Sel und Pfeffer verrühren. Danach den Fisch filetieren, auf das Rösti legen und Sauce und etwas jungem Spinat darauf verteilen.

TIPP: Ein Glas Weißwein passt super dazu!



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1 Jahr GOURMEET ME - Geburtstags-Cupcake

Desserts & SweetsPosted by Admin Sun, June 11, 2017 11:45:29


>>> WIR FEIERN EIN JAHR GOURMEET ME! <<<

Letzten Juni, genau am Vatertag, sind wir offiziell online gegangen. Im vergangenen Jahr haben wir viel erlebt, gesehen und darüber berichtet. Deshalb insbesondere Danke an unsere Interview-Partner:

- Christina Steindl – von Anfang an mit dabei!

- Martin Studeny – er hat den Patisserie-Himmel nach Salzburg gebracht

- Matthias Mittermeier – begnadeter Patissier, Skulpteur, … und Seminarleiter des Pfersich Trend-Forum

- Stefan Glantschnig – Junger Wilder 2017 und Küchenchef Waldhof Resort

- Wilhelm Pichler – Gewürz-Guru und Inhaber der Salzburger Spiceworld

- Leo Gradl – Grillweltmeister und Inhaber Leos Grillschule

Ohne euch wäre kein einziger dieser Beiträge möglich gewesen – daher ein großes DANKE an euch!
Wir danken auch unseren Partnern Nesmuk, Qimiq und der Wilden Kaiserin. VIELEN DANK! Und natürlich Danke an Daniel Traunfellner für die wundervollen Fotos und an Hannes Dersch für die genialen Filme. Wir freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit euch und auf viele weitere Jahre. Die nächsten Beiträge sind übrigens schon in Planung. ;)

Rhabarber-Cupcakes mit Meringue

2 Eier

90g Staubzucker

1 Vanillezucker

etwas Rum und Salz

140g Mehl

½ Pkg. Backpulver

70ml neutrales Öl

70g Erdbeer-Joghurt

120g Rhabarber

1. Backofen auf 175 °C vorheizen.

2. Eier, Zucker und Geschmackszutaten schaumig schlagen.

3. Inzwischen den Rhabarber waschen, gegebenenfalls schälen und klein schneiden.

4. Zur Eiermasse Öl und Joghurt geben und verrühren.

5. Mehl und Backpulver untermischen. Rhabarber zum Teig geben.

6. Teig in die Muffin-Förmchen geben und ca. 15 Minuten backen.


Für die Meringue

50g Eiweiß

150g Kristallzucker

40g Wasser

1. Zucker und Wasser in einem Topf auf 118 °C erhitzen (Thermometer verwenden).

2. Eiweiß aufschlagen und den Zucker dazu geben.

3. Weiterschlagen bis der Eischnee etwa 50 °C erreicht hat.

4. Dann in einen Spritzbeutel füllen und die Muffins damit verzieren.

TIPP: Vor dem Verzehr mit Feuer abflämmen!



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Wilde Kaiserin: Kirsch-Tartelettes

Cakes & PastryPosted by Admin Mon, May 22, 2017 16:35:39

Wir haben für die „Wilde Kaiserin“ ein Rezept konzipiert – es sind wunderbar fruchtige Kirsch-Tartelettes geworden. Feiner Mürbteig trifft hier auf die beliebte Frucht und eine cremige Meringue. Jetzt aber genug von der Schwärmerei, hier ist das Rezept.

Zutaten für ca. 12 Stück:

150g Mehl

100g kalte Butter

50g Staubzucker

etwas Salz und Zitronenschale

1 Dotter

1. Mehl und Staubzucker durch ein Sieb sieben.

2. Kalte Butter in feine Stücke schneiden und zum Mehl geben.

3. Dann mit den Handballen die Butter ganz fein „zerreiben“ (Achtung: Die Butter darf nicht zu warm werden!)

4. Salz, Zitronenschale und den Dotter zu den restlichen Zutaten geben.

5. Schnell zu einem homogenen Teig verarbeiten und im Kühlschrank etwa 2 Stunden kühlen.

Für die Füllung:

350g Kirschen (frisch oder gefroren, geht prinzipiell auch mit einer anderen Frucht)

100ml Kirschsaft

80g Kristallzucker

25g Butter

2 TL Gewürzzucker TNT der Spiceworld (Vanille/Tonkabohne)

40g Speisestärke

2 Dotter

1. Kirschen mit dem Saft weichkochen und anschließen pürieren.

2. Erneut mit dem Staubzucker und dem Gewürzzucker aufkochen.

3. Speisestärke mit ein wenig Wasser mischen und zu der Kirsche geben. Aufkochen.

4. Etwas abkühlen lassen und dann die Dotter und die kalte Butter einrühren.

5. Dann den Mürbteig ausrollen, ausstechen und in die Tartelette-Formen legen. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen.

6. Nun die Fülle in die Formen geben.

7. Im vorgeheizten Backrohr bei 200 °C vier Minuten backen, dann Hitze auf 160 °C reduzieren. Weitere acht Minuten backen.

TIPP: Unbedingt vor dem aus der Form nehmen abkühlen lassen! Sonst brechen die Tartelettes - die Fülle hat, solange sie noch warm ist, die Konsistenz von Pudding.

Für die Meringue:

50g Eiweiß

150g Kristallzucker

40g Wasser

1. Zucker und Wasser in einem Topf auf 118 °C erhitzen (Thermometer verwenden).

2. Eiweiß aufschlagen und den Zucker dazu geben.

3. Weiterschlagen bis der Eischnee etwa 50 °C erreicht hat.

4. Dann in einen Spritzbeutel füllen und Tartelettes damit verzieren.

TIPP: Vor dem Verzehren die Meringue mit Feuer abflämmen.



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Gewürztour mit Willi Pichler

Gourmeet me meets youPosted by Admin Tue, April 25, 2017 10:33:15


€ 1.000 Budget und eine geniale Idee – eine Gewürztour mit Willi Pichler

„Fünf Jahre lang war ich eine One-Man-Show“, lacht Willi Pichler, während er uns durch die schmalen Gänge seines Gewürzlagers führt. Ein Behälter mit Gewürzen reiht sich hier an den anderen, ungewöhnliche Produkte wie etwa Sumachfrüchte oder gewalzte Tomatenflocken befinden sich unter ihnen. Am Ende des Ganges befindet sich Willis Büro – eine Wand voller Gewürzdosen sticht sofort ins Auge. Dort erzählt der Salzburger Gewürz-Guru bodenständig und unglaublich sympathisch von seinen Anfängen als Gewürzhändler, seinen Produkten und der Philosophie hinter seiner Spiceworld.


Bäcker – Wirt – Gewürzhändler

In einer Garage in Oberalm gründete Willi seine Gewürzmanufaktur. Damals hat er mit 14 verschiedenen Kräutern aus Thüringen begonnen, den Majoran bezieht er beispielweise heute noch von dort. „Ich bin ein loyaler Kunde gegenüber meinen Produzenten. Viele Lieferanten vom ersten Tag beliefern mich jetzt auch noch“, erzählt Willi. Über die Jahre sind auch viele seiner Kunden Freunde von ihm geworden, man würde einfach zusammenwachsen. Trotzdem war es auch bei Willi nicht von Anfang an klar, wohin seine Reise geht. „Ich war schon manchmal kurz davor, dass ich aufhören musste. Aber dann funktionierte es doch irgendwie“, schmunzelt er. Vor mittlerweile über zehn Jahren gründeten Astrid und Willi Pichler die Spiceworld – die Manufaktur ist zu einer Salzburger Institution für Gewürze aller Art geworden.


Gewürze aus aller Welt

„Früher wie heute muss es bei jedem Produkt einfach Bam machen – dann gibt es das bei mir“, erzählt Willi sein Geheimrezept. Er holt einen Plastikkübel mit Limettenblättern aus Thailand, öffnet ihn. Der Geruch ist einzigartig, die Qualität der Produkte spricht für die Manufaktur. „Die grüne Farbe bleibt, weil die Blätter im dunklen getrocknet werden“, erzählt der Salzburger. Auch sein Wissen über die Gewürze ist unglaublich, er habe es sich über die Jahre angeeignet. „In einem Buch findest du so etwas nicht, das ist alles Erfahrung“, lacht Willi. Auch bei einigen seiner Lieferanten war er schon selbst, um sich ein Bild zu machen. „Den Urlaub planen wir meist dorthin, wo einige der Lieferanten sind“, schmunzelt er.


Geschmack: Ein Bild im Kopf

Neben Reingewürzen findet man bei der Spiceworld auch Mischungen. „Mir ist der Einkaufspreis egal, die Qualität der Gewürze muss stimmen“, erklärt Willi. Den Einkauf regelt er noch selbst, alles vor dem Vorhang übernimmt seine rechte Hand und langjähriger Mitarbeiter Lukas. „Wir bezahlen unseren Lieferanten immer mehr für den Kilopreis, so können diese auch gut davon leben“, meint der Gewürz-Guru. Dabei hat er für seine Gewürzmischung BBQ Mediterran drei Jahre und zirka 48.000 Testversuche gebraucht. Jetzt stimmt die Rezeptur aber: 21 Gewürze machen die Mischung zu einem der Verkaufsschlager der Spiceworld. Darüber hinaus ist Geschmack für ihn immer ein Bild im Kopf. „Einfacher kann man es eigentlich nicht machen. Ich mische verschiedene Gewürze, verkoste und wiege sie dann.“


Spitzengastronomie und Top-Köche

Mike Süsser, Jörg Bruch oder Grillweltmeister Leo Gradl – das sind nur einige namhafte Köche, die bei Willi ein und aus gehen. Er selbst nimmt sich Zeit für seine Kunden, kreiert mit ihnen die perfekte Mischung und lernt von ihnen. „Zum Schluss soll immer ein Top-Ergebnis stehen. Ich kann auch nicht alles, dann hole ich mir einfach einen anderen Freak dazu“, meint der Salzburger. Dabei möchte er mit seinem Unternehmen immer freaky bleiben. Alles so zu machen, wie die anderen, ist nichts für ihn. „Freaky und spicy geht nur mit einem kleinem Unternehmen“, erklärt Willi. In nächster Zeit steht ein Umbau im Salzburger Lager an, ein weiteres Stockwerk kommt zur Spiceworld dazu. „Dann reicht es aber“, lacht der Gewürz-Guru.

Zum Schluss noch unsere Favoriten von der Gewürz-Verkostung:

Majoran: Unbedingt warm machen, dann kommt der Geschmack. Getrocknet und kalt ist er tot.

Bohnenkraut: Der Pfeffer der armen Leute im Mittelalter.

Rote Beete gemahlen: Wunderbar süß. Färbt extrem.

Muskatblüte: Bei guter Qualität dottergelb – bei der Muskatnuss gilt: Je kleiner und heller desto besser.

Tomatenflocken: 100% Tomate – 13,9 Kilogramm des Gemüses bringen 1 Kilogramm gewalzte Flocken. Das ist der Wahnsinn.

Gewürzmischung „Bulls Pfeffersteak“: Eines von Willis „Überbabies“ – muss man einfach kosten. „Wenn das zu Hause ausgeht, wird auch der Chef nervös!“

Tonkabohne: Kein Vanilleersatz, schmeckt nach Marzipan. Kommt bei der Spiceworld aus Brasilien.

Und Safran: Der ist bei Willi unter Verschluss und gut versteckt. „Das ist der Negin Safran, das ist der Rolls-Royce unter den Gewürzen.“

DANKE an dich Willi für die amüsante und informative Tour durch dein Lager – und für deine Zeit, all unsere Fragen zu beantworten. Bei der Verkostung waren dabei: Daniel Traunfellner, Petra Hauser, Stefan Glantschnig, Markus Feyersinger und Xandi Embacher.





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Schokolade-Eierlikör Osterlamm

Cakes & PastryPosted by Admin Mon, April 10, 2017 10:28:37

Diesen Sonntag ist Ostern! Für alle, die noch keine Idee für das heurige Osterlamm haben: Dieses Schokolade-Eierlikör Lamm ist zugegeben nichts für Kinder, aber dafür schmeckt ist wunderbar leicht nach Eierlikör. Und wem die Schokolade im Teig zu wenig ist, der kann das Osterlamm auch noch mit dunkler oder weißer Schokolade überziehen.

Zutaten für ein Osterlamm:

3 Eier

130g Staubzucker

125ml Sonnenblumenöl

125ml Schokolade-Eierlikör

180g Mehl

Etwas Zitronenschale und Salz

1 Pkg. Vanillezucker

1 Pkg. Backpulver

Öl und Mehl für die Form


Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Dann die Lammform gut mit Öl bestreichen und mit Mehl stauben. Die Eier mit dem Staubzucker und den Geschmackszutaten etwa 12 Minuten schaumig rühren.

Nun das Mehl mit dem Backpulver versieben und den Eierlikör mit dem Öl mischen.

Sobald die Masse schön schaumig ist, langsam die Öl-Mischung einlaufen lassen und weiterrühren. Anschließend das Mehl unterheben und in die Form füllen (Achtung, nicht zu voll füllen, sonst läuft der Teig aus der Form).

Das Lamm braucht etwa 35 Minuten im vorgeheizten Backrohr.

TIPP: Entweder das Lamm mit Staubzucker bestreut servieren oder mit Schokolade überziehen.





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